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Analysen - Marktberichte
25.07.2011
SMI technische Analyse
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Mächtig gewankt hat zuletzt beim SMI (ISIN CH0009980894/ WKN 969000) die Schlüsselunterstützungszone aus den jüngsten Verlaufstiefs bei 5.962/35 Punkten und der 38,2%-Korrektur des Erholungsimpulses von März 2009 bis April 2010 (5.938 Punkte), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Das "reversal"-Muster der abgelaufenen Woche lasse aber darauf hoffen, dass es sich beim jüngsten Verlaufstief bei 5.813 Punkten um einen klassischen Fehlausbruch gehandelt habe. Sollte dieses Szenario tatsächlich Realität werden, wäre gleichzeitig eine drohende Toppbildung gerade noch einmal abgewendet.

Im Anschluss an solche Fehlausbrüche komme es zwar regelmäßig zu schnellen dynamischen Bewegungen, damit sich das Chartbild der Schweizer Standardwerte allerdings nachhaltig aufhelle, sei ein Sprung über die Kombination aus der fallenden 38-Wochen-Linie (akt. bei 6.427 Punkten) und dem unverändert dominierenden Baissetrend seit 2007 (akt. bei 6.473 Punkten) vonnöten.

Ein solcher Befreiungsschlag würde das Jahreshoch von 2010 bei 6.991 Punkten wieder ins Blickfeld bringen. Als Zwischenetappen würden im Erfolgsfall der letzte zyklische Hochpunkt bei 6.605 Punkten bzw. das bisherige Jahreshoch bei 6.739 Punkten dienen. Um das beschriebene "reversal"-Muster nicht sofort wieder infrage zu stellen, sollten Anleger eine enge Absicherung auf Basis des jüngsten Tiefs bei 5.813 Punkten unbedingt beachten. (25.07.2011/ac/a/m)


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