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Analysen - Ausland
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13.08.2002
Merrill Lynch "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter
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www.optionsscheinecheck.de
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Die Börsenexperten von Morgan Stanley Dean Witter bewerten die Aktie der US-amerikanischen Investmentbank Merrill Lynch (WKN 852935) nach wie vor mit "übergewichten".
In ihren Initiativen zur Kostenkorrektur habe sich die Investmentbank Merrill Lynch nach Ansicht der Analysten nun an die Spitze der Mitwettbewerber gesetzt. Langfristig sollte dies in einer Expansion der Nettomargen des Unternehmens resultieren. Oberhalb der Umsatzgrenze von 20 Mrd. USD könne dann jeder weitere USD an Umsatz das EPS der Investmentbank um 0,40 bis 0,70 USD erhöhen. Gegenwärtig werde für das Geschäftsjahr 2002 mit Umsätzen in Höhe von 19,5 Mrd. USD gerechnet.
Das EPS der Geschäftsjahre 2002 und 2003 werde derzeit bei 2,73 bzw. 3,41 USD erwartet. Die Residual Income Analyse der Experten gelange zu einem Kursziel von 44 USD, basierend auf einer 60%igen Gewichtung des grundlegenden Kursziels von 49 USD und einer 40%igen Gewichtung des Worst Case Szenarios von 37 USD. Die Analyse des Residual Income bewerte eine Aktie, indem sie die zukünftigen Bargewinne des Unternehmens nach Abzug der geschätzten Kapitalkosten zum Buchwert hinzu addiere. Nach Ansicht der Börsenexperten diene dieses Verfahren am effektivsten der Bestimmung der Kapitalverzinsungsraten in kapitalintensiven Geschäftsfeldern wie dem Trading, der Zeichnung von Wertpapieren und der Kreditvergabe.
Aufgrund dieser Analyse raten die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter nach wie vor dazu, die Aktie von Merrill Lynch überzugewichten.
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