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News - DAX 100
13.08.2002
AMB-Gruppe behauptet sich
Ad hoc

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Wie die AMB (WKN 840002) mit der Veröffentlichung des Berichts über das 1. Halbjahr 2002 bekannt gab, erhöhten sich die Gesamtbeiträge um 4,3% auf 6.068 Mio. Euro. An diesem erfreulichen Ergebnis hatte erneut der größte Vertriebspartner des AMB- Verbundes, die Deutsche Vermögensberatung AG, einen entscheidenden Anteil. Unter Außerachtlassung der in den Beiträgen zum Riester-Geschäft enthaltenen Sparanteile (US-GAAP) ergab sich ein Prämienwachstum von 3,8% auf 6.037 Mio. Euro. Trotz einer in 2001 begonnenen Reduktion der Aktienquote ergaben sich realisierte und unrealisierte Verluste aus Kapitalanlagen sowie Abschreibungen, so dass die Netto-Erträge aus Kapitalanlagen von 1.714 Mio. Euro im Vorjahr auf 941 Mio. Euro zurückgingen.

Auch die Leistungen waren von der Kapitalmarktsituation beeinflusst: Sie sanken vor allem durch verminderte Zuführungen zur Deckungsrückstellung in der Fondsgebundenen Lebensversicherung und zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung um 10,8 % auf 4 642 (Vorjahr: 5 206) Mio. Euro. Davon entfielen 3 009 Mio. Euro auf die Lebensversicherung, 539 Mio. Euro auf die Krankenversicherung und 1 094 Mio. Euro auf die Schaden- und Unfallversicherung. Die Kostenquote verbesserte sich auf 20,2 (Vorjahr: 20,6)%. Aufgrund der Kapitalmarktschwäche schloss das 1. Halbjahr mit einem auf 174 (Vorjahr: 274) Mio. Euro gesunkenen operativen Konzernergebnis vor Steuern. Da aber steuerfreie Erträge aus dem Verkauf von Aktien generiert wurden, nahm das Konzernergebnis nach Steuern für den Berichtszeitraum leicht auf 155 (Vorjahr: 154) Mio. Euro zu.

Die Assets under Management, einschließlich der Kapitalanlagen für Dritte, beliefen sich auf 69 982 Mio. Euro. Ausblick auf das Geschäftsjahr 2002 Die AMB-Gruppe rechnet für das Geschäftsjahr 2002 mit einem Beitragswachstum zwischen 4 % und 5 %. Die die Erwartungen zum Konzernergebnis maßgeblich beeinflussende Lage an den Kapitalmärkten hat sich im 2. Quartal wesentlich verschlechtert. Obwohl die AMB-Gruppe ihren Aktienanteil bereits frühzeitig reduziert hat, geht sie in Anbetracht der Kapitalmarktentwicklung gegenwärtig davon aus, dass es schwierig werden wird, das sehr gute Vorjahresergebnis zu wiederholen.


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