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Analysen - Marktberichte
01.07.2011
Schwellenländer-Aktienmärkte im Fokus
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Der Hang Seng (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) tendiert knapp 3% fester, berichten die Analysten der Erste Bank.

Das Börsedebüt von Prada (ISIN IT0003874101/ WKN A0NDNB) sei überraschend erfolgreich verlaufen. Das italienische Luxuslabel habe das IPO nach bislang drei gescheiterten Versuchen im Vorjahr nun endlich geschafft. Die Graumarktkurse hätten deutlich schwächere Notierungen erwarten lassen, zudem sei die Tranche, die in Hongkong hätte platziert werden sollen, nur zur Hälfte gezeichnet worden. In der ersten Handelswoche sei der Kurs jedoch von HKD (Hongkong-Dollar) 39,5 auf nun 46 gestiegen. Mit einem geschätzten KGV von 25 sei die Aktie jedoch alles andere als günstig bewertet.

Die Konkurrenten Richemont (ISIN CH0012731458/ WKN 875863) oder LVMH (ISIN FR0000121014/ WKN 853292) seien derzeit auf KGV-Basis deutlich günstiger. Petrochina (ISIN CNE1000003W8/ WKN A0M4YQ) habe indes die Verhandlungen mit EnCana (ISIN CA2925051047/ WKN 798291) abgebrochen. Man habe ursprünglich 50% am Gasgeld Cutback Ridge für USD 5,5 Mrd. kaufen wollen, EnCana habe zuletzt jedoch höhere Preisvorstellungen gehabt.

In Lateinamerika würden ebenso grüne Vorzeichen überwiegen. Der Bovespa (ISIN BRIBOVINDM18/ WKN A0JZEM) steige knapp 2%, der Merval (ISIN ARMERV160025/ WKN A0AEM9) in Argentinien lege 1,4% zu und der chilenische IPSA gewinne 1,8%. Die Inflationserwartungen in Brasilien hätten sich zuletzt ein wenig stabilisiert, der Konsens habe seine Erwartungen für 2012 erstmals seit einem Jahr nach unten revidiert. Im brasilianischen Retail-Sektor könnte sich eine Großfusion abzeichnen. So könnten sich CBD und die brasilianische Tochter von Carrefour (ISIN FR0000120172/ WKN 852362) zusammenschließen. Dabei würde die größte brasilianische Supermarkt- Kette entstehen.

Die südkoreanische Industrieproduktion habe im Mai 2011 einen Anstieg verzeichnet. Dies habe die nationale Statistikbehörde am Donnerstag mitgeteilt. Im Vormonatsvergleich habe sich die Industrieproduktion um 1,7 Prozent erhöht, wogegen sie im April um 1,5 Prozent gesunken sei. Binnen Jahresfrist habe der Output einen Zuwachs von 8,3 Prozent ausgewiesen, nach einem Plus von 6,9 Prozent im April. (01.07.2011/ac/a/m)



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