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Analysen - Nebenwerte
30.06.2011
Manz Automation Investitionszyklus hat Höhepunkt hinter sich
Deutsche Bank

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Katja Filzek, Analystin der Deutschen Bank, stuft die Aktie von Manz Automation (ISIN DE000A0JQ5U3/ WKN A0JQ5U) von "hold" auf "sell" zurück.

Im Rahmen einer Branchenstudie zum Solarsektor werde die Erwartung geäußert, dass sich das Nachfrageumfeld im zweiten Halbjahr aufhellen dürfte. Die zunehmende Konkurrenz durch asiatische Produzenten werde aber für Preisdruck sorgen. Die hochqualitativen Unternehmen dürften aber nicht ganz so stark vom Verfall der durchschnittlichen Verkaufspreise betroffen sein.

Im Zuge einer Kürzung der Gewinnprognosen werde das Kursziel für die Manz Automation-Aktie von 45,00 auf 25,00 EUR zurückgesetzt. Die Nachfrage im PV-Ausrüstermarkt habe sich schon abgeschwächt. Die Preise für Silizium-Wafer und Module würden weiter nachgeben. Insofern sehe man nicht mehr länger die Chance, dass ein Kunde 150 Mio. EUR in Manz’s CIGS Dünnschicht Turnkey-Equipment investiere. Impairments seien nicht auszuschließen. Das Geschäft mit Prozessanlagen für die LCD-Industrie sei zwar weiterhin robust. Der Investitionszyklus in diesem Segment habe aber den Höhepunkt wohl schon hinter sich.

Vor diesem Hintergrund sprechen die Analysten der Deutschen Bank für die Aktie von Manz Automation nunmehr eine Verkaufsempfehlung aus. (Analyse vom 30.06.11) (30.06.2011/ac/a/nw)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen halten an dem analysierten Unternehmen eine Beteiligung in Höhe von mindestens 1 Prozent des Grundkapitals. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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