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Analysen - Ausland
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01.11.1999
Symantec kaufen
Hornblower Fischer
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Symantec (WKN 879358) gehöre zu den zehn größten PC-Softwarehäusern der Welt, schreiben die Analysten von Hornblower Fischer in ihrer aktuellen Analyse.
Das Unternehmen decke mit seiner breitgefächerten Produktpalette drei ganz unterschiedliche Softwarebereiche ab. Diese bestünden aus Virenschutz und Datenrettung, unter anderen mit den bekannten Programmen Norton AntiVirus, Norton Utilities und Norton Crash Guard; Datenkommunikation, hier seien PC Anywhere und WinFax Pro zu nennen; Internethilfsprogramme wie zum Beispiel Visual Page. Zu den Kunden von Symantec gehörten sowohl private Endverbraucher als auch Firmenkunden. Die Wachstumsphantasie komme für Symantec jedoch eindeutig aus Kooperationen mit Großunternehmen. So seien im letzten Jahr Vereinbarungen mit IBM und Intel geschlossen worden. Zudem seien Inktomi, DaytonHudson und Peoplesoft als Kunden gewonnen worden.
Durch die Erschließung des Absatzmarktes der Großunternehmen werde Symantec auch unabhängiger vom zunehmenden Preisdruck im Wiederverkaufsbereich. Im Jahresvergleich sei der Anteil der Verkäufe an Firmen am Gesamtumsatz von 33% auf 47% angestiegen. Den erfolgreichen Geschäftsverlauf spiegelten auch die veröffentlichten Unternehmensergebnisse wieder. So sei im zweiten Quartal des Fiskaljahres der Umsatz um 40% auf 182,5 Millionen Dollar gesteigert worden. Der Gewinn habe sogar um 137% höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres gelegen. Mit erreichten 45 Cents je Aktie sei die Markterwartung noch um 3 Cents übertroffen worden. Die Anlagestrategen sind vor allem angesichts des zunehmenden Sicherheitsbedürfnisses im Zeitalter der Vernetzung von Intra- und Internet äußerst optimistisch für die weitere Zukunft von Symantec. Das Unternehmen könne in Vergleichstests immer wieder die hohe Qualität seiner Software unter Beweis stellen. Bei einem KGV 2000 von 20 sei Symantec angesichts des zu erwartenden Wachstums zudem günstig bewertet.
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