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Analysen - Ausland
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17.06.2011
OMV zielt aufs E&P-Geschäft
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Thomas Unger, Analyst der Erste Bank, stuft die Aktie von OMV (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) weiterhin mit "kaufen" ein.
Die OMV bleibe (neben der rumänischen Petrom (ISIN ROSNPPACNOR9/ WKN 766152)) einer der Top Pick der Analysten. Während das Kursziel von EUR 44,50 auf EUR 40,00 nach unten wandere, sei die Kaufempfehlung bestätigt worden. Die Herabsetzung des Kursziels sei auf die Bewertungsmethode (Peergroup) zurückzuführen. Das Ergebnis der DCF-Bewertung sei nur leicht unter dem bisherigen, was darauf zurückzuführen sei, dass die neuen Ölpreisannahmen in den Analystenschätzungen die Produktionsausfälle in Libyen kompensieren könnten.
Zudem sei die Steuerquote niedriger, solange in Nordafrika kein Öl produziert werde, da dort die Steuerbelastung sehr hoch sei. Somit habe sich die Erwartung des Nettoergebnisses für 2012 sogar erhöht, die Analysten würden nun von einem Nettogewinn von EUR 5,13 pro Aktie ausgehen. Bei dem derzeitigen Kurs der OMV-Aktie resultiere das in einem KGV von unter 6, eine klare Unterbewertung.
Beim "Capital Markets Day" in Istanbul im September 2011 werde der neue CEO, Dr. Gerhard Roiss, seine überarbeitete Strategie präsentieren. Der Schwerpunkt werde in Zukunft auf dem E&P-Geschäft liegen, Erdgas werde an Bedeutung gewinnen; die Analysten seien jedenfalls gespannt.
Nachdem nun auch die Kapitalerhöhung aus dem Weg geräumt ist, raten die Analysten der Erste Bank Investoren bei diesem Kursniveau weiterhin zum Kauf der OMV-Aktie. (Analyse vom 17.06.2011) (17.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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