|
Analysen - Ausland
|
10.06.2011
Intercell mit weiterem Misserfolg bei Impfstoffentwicklung
Erste Bank
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Wien (aktiencheck.de AG) - Günther Artner, Analyst der Erste Bank, setzt das Rating für die Intercell-Aktie (ISIN AT0000612601/ WKN A0D8HW) aus.
Merck (ISIN DE0006599905/ WKN 659990) und die Intercell AG hätten diese Woche die Einstellung der Phase II/III klinischen Studie des Impfstoffkandidaten V710 gegen Staphylococcus aureus bekannt gegeben. Zusätzlich seien noch die neuen strategischen Eckpfeiler bekannt gegeben worden, die aber letztlich völlig in den Hintergrund gerückt seien. Das Scheitern des S. aureus Impfstoffkandidaten habe letztlich klar überwogen. Der Fokus der Gesellschaft liege aktuell nun leider auf Kostenmanagement, Optimierung und Rationalisierung.
Dies seien nicht die typischen Investment Highlights eines Biotech-Unternehmens. Die Analysten würden den Investoren hier nun ganz klar zur Vorsicht raten. Die Finanzierung der Gesellschaft sei zumindest ein wichtiges Thema und allein die Hoffnung auf eine Übernahme von Novartis sei als Grund für ein Halten der Aktie nicht genug.
Das Kursziel (zuletzt bei 8,50 Euro) und das Rating (zuletzt "halten") für die Intercell-Aktie sind aktuell ausgesetzt, eine Überarbeitung folgt in Kürze, so die Analysten der Erste Bank. (Analyse vom 10.06.2011) (10.06.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|