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Analysen - Ausland
01.06.2011
voestalpine hat das Tal durchschritten
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen die bestehende Position in der voestalpine-Aktie (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) mit einem Stopp-Loss-Limit bei 31,50 EUR abzusichern.

Der Stahlkonzern erfreue sich einer starken Nachfrage und könne die negativen Auswirkungen der Finanzkrise nun endgültig zu den Akten legen. Für das zurückliegende Geschäftsjahr hätten die Österreicher ein Betriebsergebnis von 985 Mio. EUR ausgewiesen. Die Konsensprognose von 913 Mio. EUR habe das Unternehmen damit locker übertreffen können. Auch die Umsatzentwicklung könne sich sehen lassen, dieser sei um 28 Prozent auf 10,95 Mrd. EUR gesteigert worden.

Auch für die Anteilseigner sei die Zeit des Darbens mittlerweile beendet. Die Unternehmensführung habe angekündigt, die Aktionäre mit einer Dividende in Höhe von 0,80 EUR je Aktie an der Geschäftsentwicklung zu beteiligen.

Im Hinblick auf die kommenden Monate habe sich der Vorstand zuversichtlich gezeigt. Das Gesamtjahr 2011/2012 solle gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr erneut eine spürbare Verbesserung bringen. Bewege sich die Nachfrage nach wie vor auf hohem Niveau, werde sich voestalpine dem Rekordgewinn von 1,15 Mrd. EUR annähern. Zumindest der Sprung über die Marke von einer Mrd. EUR sollte nach Einschätzung der Experten gelingen.

Die Experten hätten mit Ausgabe 128/2010 zum Kauf des Titels geraten, sobald das Papier die Seitwärts-Range, deren oberes Ende bei 26 EUR gelegen habe, verlassen habe. Ein Engagement habe sich gelohnt, heute notiere die Aktie deutlich höher.

Wer der voestalpine-Aktie treu geblieben ist, sollte nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" die Position nunmehr mit einem Stopp-Loss-Limit bei 31,50 EUR absichern. (Ausgabe 84 vom 31.05.2011) (01.06.2011/ac/a/a)

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