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Analysen - Marktberichte
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13.05.2011
ATX 1,0% zugelegt
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Obwohl sich die Indices tendenziell in einer Konsolidierungsformation befinden, ergeben sich immer wieder Gelegenheiten für Käufe an schwächeren Tagen, so die Analysten der Erste Bank.
Man rechne mit keiner signifikanten Korrektur im ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191). Der ATX habe letzte Woche in Summe 1,0% zugelegt, und das trotz der Dividendenabschläge bei der Österreichischen Post (ISIN AT0000APOST4/ WKN A0JML5) (EUR 1,60), RHI (ISIN AT0000676903/ WKN 874182) (EUR 0,50) und SBO (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) (EUR 1,0). Zusätzlich habe der ATX dabei wesentliche Indices in West- und Osteuropa (DAX (ISIN DE0008469008/ WKN 846900), CAC 40 (ISIN FR0003500008/ WKN 969400), FTSE 100 (ISIN GB0001383545/ WKN 031100), etc.) outperformen können - das müsse nach den Enttäuschungen der letzten Wochen und Monate nun auch einmal herausgestrichen werden.
Gewinner der Woche seien Verbund (ISIN AT0000746409/ WKN 877738) (+5,3%, ohne wesentliche News), Zumtobel (ISIN AT0000837307/ WKN A0JLPR) (+4,1%, ebenso ohne wesentliche News) und voestalpine (ISIN AT0000937503/ WKN 897200) (+3,4%) gewesen. Letztere sehe man als eine der erwähnten Gelegenheiten. Die Aktie schicke sich an, die Trading Range von EUR 32 bis 34 nach oben zu verlassen.
Man sehe voestalpine als lupenreinen Kauf und empfehle aktuell den Neueinstieg oder eine Aufstockung. Die Gesamtjahreszahlen 2010/11 würden am 31. Mai berichtet. CEO Eder habe in Interviews schon davon gesprochen, dass man nicht enttäuscht sein werde. Auf Basis der Geschäftszahlen 2011/12 notiere der Wert mit einem klar einstelligen KGV. Auch die Bankenwerte Erste Group (ISIN AT0000652011/ WKN 909943) (+1,7%) und Raiffeisen Bank Int. (ISIN AT0000606306/ WKN A0D9SU) (+2,3%) hätten es in die Gewinnerliste geschafft.
Verloren habe diese Woche die Österreichische Post (-12,8%), was deutlich mehr als der reine Dividendenabschlag von EUR 1,60 gewesen sei. Auch dies sei eine Gelegenheit zum Kauf gewesen bzw. sei es noch immer. Die Analysten hätten die Aktie nach den guten Q1-Zahlen und dem Kurssturz nun auf "kaufen" gestellt. Für Zukäufe biete sich hier die Bandbreite von EUR 22 bis 23 an. Semperit (ISIN AT0000785555/ WKN 870378) habe 3,2% verloren, was auf schwächer als erwartete Q1-Zahlen zurückzuführen sei. Hier würden die Analysten einmal abwarten - zwischen EUR 35 und 36 wäre die Aktie für längerfristig angelegte Käufe aber wieder interessant.
Telekom Austria (ISIN AT0000720008/ WKN 588811) habe nach den Q1-Zahlen 2,3% verloren - hier fehle den Analysten nach wie vor die positive Perspektive, sie würden sich bei der Aktie nicht unbedingt engagieren. Das Papier eigne sich besser für eine Strategie per Capped Bonus-Zertifikat.
Bei Andritz (ISIN AT0000730007/ WKN 632305) und SBO dürfte sich nun ebenso eine Konsolidierung nach den starken Anstiegen der letzten Wochen abzeichnen. Die Aktien könnten aber gehalten werden, für Neukäufe würden die Analysten aber abwarten. Kapsch TrafficCom (ISIN AT000KAPSCH9/ WKN A0MUZU) entwickle sich prächtig. Hier sollte man kein Stück aus der Hand geben.
Bei OMV (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) und Raiffeisen Bank Int. heiße es abwarten, ob und wann eine Kapitalerhöhung komme. Beide Werte hätten aber eine mögliche Verwässerung bei weitem eingepreist. Hier sei es wohl nur eine Frage der Zeit, wann es zu einem Kursschub nach oben komme. Bei der Erste Group (EUR 0,70), VIG (ISIN AT0000908504/ WKN A0ET17) (EUR 1,00) und Wienerberger (ISIN AT0000831706/ WKN 852894) (EUR 0,14) könnten sich die Anleger auf die Dividendenausschüttungen nächste Woche freuen. (13.05.2011/ac/a/m)
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