|
News - Nebenwerte
|
16.05.2011
SKW Stahl-Metallurgie kann Ergebnis deutlich verbessern
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Unterneukirchen (aktiencheck.de AG) - Der Spezialchemie-Konzern SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013/ WKN SKWM01) konnte im ersten Quartal mit einem Umsatz- und Ergebnisplus aufwarten und blickt weiter optimistisch in die Zukunft.
Wie aus einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 101,0 Mio. Euro um 21 Prozent über dem Vorjahreswert von 83,8 Mio. Euro. Beim Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde ein Anstieg auf 7,0 Mio. Euro ausgewiesen, nach 3,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Um Einmaleffekte bereinigt verbesserte sich das EBIT im Berichtszeitraum um 51 Prozent auf 5,3 Mio. Euro. Unter dem Strich wurde beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter ein Anstieg auf 4,3 Mio. Euro verzeichnet, nach 1,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Profitiert habe man im ersten Quartal vor allem von der generellen Konjunkturbelebung, insbesondere in der für den Konzern wichtigen Stahlindustrie.
"Wir sind gut in das Jahr 2011 gestartet. Unsere Werke in Bhutan und Russland werden wie geplant im zweiten Halbjahr die Produktion aufnehmen, ihren vollen Beitrag jedoch erst ab 2012 liefern. Gleiches gilt für unsere jüngste Akquisition in Schweden, die 2011 noch eine Restrukturierung durchlaufen wird", so die Vorstandsvorsitzende des SKW Metallurgie Konzerns Ines Kolmsee. Positiv entwickelte sich auch die Bruttomarge des Konzerns, die trotz deutlich gestiegener Materialkosten von 27,4 auf 28,6 Prozent verbessert werden konnte.
Angesichts der allgemein erwarteten anhaltend positiven Entwicklung der Weltkonjunktur und auch der für SKW Metallurgie besonders relevanten Stahlproduktion prognostiziert der Vorstand für 2011 und 2012 jeweils deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse. So soll durch organisches und externes Wachstum ein Konzernumsatz erzielt werden, der signifikant über dem bisherigen Rekordniveau von 380,8 Mio. Euro aus dem Geschäftsjahr 2010 liegt. Beim EBITDA wurde die bisherige Guidance von 32 Mio. Euro bestätigt.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die neuen Werke in Bhutan (Kalziumsilizium-Produktion) und Russland (Herstellung von Fülldrähten) erst wie geplant im zweiten Halbjahr ihre Produktion aufnehmen und entsprechend für 2011 nur anteilige Umsatz- und Ergebnisbeiträge liefern werden. Gleiches gilt laut dem Konzern für das Kalziumkarbid-Werk in Schweden, für das in diesem Jahr aufgrund notwendiger Restrukturierungsmaßnahmen noch operative Verluste erwartet werden. Ebenfalls in der zweiten Jahreshälfte ist den Angaben zufolge zudem die Inbetriebnahme der Werksausbauten in Brasilien und den USA vorgesehen. Deutlich positive Umsatz- und Ergebnisbeiträge der neuen Werke werden dann ab 2012 erwartet. Entsprechend sollte SKW Metallurgie auch im kommenden Geschäftsjahr seinen profitablen Wachstumskurs fortsetzen, hieß es weiter.
Die Aktie von SKW Stahl-Metallurgie notierte zuletzt bei 19,10 Euro. (16.05.2011/ac/n/nw)
|