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11.05.2011
HSBC will massiv Kosten senken, könnte US-Kreditkartengeschäft verkaufen
aktiencheck.de
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London (aktiencheck.de AG) - Die britische Großbank HSBC Holdings plc (ISIN GB0005405286/ WKN 923893), die ihren Gewinn im ersten Quartal aufgrund rückläufiger Abschreibungen und einer deutlich geringeren Steuerlast um 58 Prozent steigern konnte, hat am Mittwoch eine Strategie vorgestellt, nach der die Kosten massiv gesenkt werden sollen.
Demnach beabsichtigt der Konzern, die Kosten in den nächsten drei Jahren um 2,5 bis 3,5 Mrd. US-Dollar zu reduzieren. Daneben will sich HSBC in seinen 18 wichtigsten Märkten vor allem auf die Vermögensverwaltung konzentrieren. Das Massengeschäft mit Privatkunden soll dagegen zurückgefahren werden. Zudem hat man das US-Kreditkartengeschäft auf den strategischen Prüfstand gestellt.
Wie aus der Analystenpräsentation weiter hervorgeht, soll die Aufwandsquote auf 48 bis 52 (2010: 55) Prozent gesenkt werden. Die Rendite soll trotz der zu erwartenden strengeren Eigenkapitalregeln für Banken bis zum Jahr 2013 auf 12 bis 15 Prozent gesteigert werden. Im vergangenen Jahr hatte die Rendite bei 9,5 Prozent gelegen, was in erster Linie auf die Probleme in Nordamerika zurückzuführen war.
Die Aktie von HSBC Holdings verliert in London aktuell 0,82 Prozent auf 650,80 Pence. (11.05.2011/ac/n/a)
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