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Analysen - Ausland
28.04.2011
AstraZeneca Quartalszahlen haben wenig Qualität
UniCredit Research

www.optionsscheinecheck.de

München (aktiencheck.de AG) - Craig Maxwell und David Evans, Analysten von UniCredit Research, stufen die Aktie des britischen Unternehmens AstraZeneca (ISIN GB0009895292/ WKN 886455) weiterhin mit "sell" ein.

Obwohl AstraZeneca die EPS-Prognose im ersten Quartal um 6% übertroffen habe, würden die Geschäftszahlen viel Negatives enthalten. Ohne Berücksichtigung des einmaligen Postens im Zusammenhang mit dem Vergleich mit PDL BioPharma (ISIN US69329Y1047/ WKN A0H1J1) schrumpfe die Differenz zur Prognose auf 2%. Auch die Schwäche von "Crestor" werde den Markt negativ überrascht haben, denn das Medikament sei ein Wachstumsfaktor für AstraZeneca.

Der Umsatz habe im ersten Quartal um 1,5% unter der Markterwartung gelegen. "Crestor" und "Symbicort" hätten einen Umsatz in Höhe von 1,478 Mrd. USD und 752 Mio. USD erzielt, während der Markt Umsätze von 1,545 Mrd. USD bzw. 780 Mio. USD erwartet habe. Insgesamt sei der Umsatzmix nicht ideal gewesen, da das wenig margenträchtige Produkt "Pulmicort" die Umsatzerwartung um rund 30 Mio. USD übertroffen habe. Auf Basis der Prognose des Kern-EPS für die Jahre 2011 und 2012 von 6,81 USD und 5,94 USD werde die AstraZeneca-Aktie bei einem KGV von 7,6 bzw. 8,7 gehandelt. Das Kursziel der Unternehmensaktie sehe man nach wie vor bei 20,00 GBP.

In Erwägung dieser Fakten lautet das Rating der Analysten von UniCredit Research für das Wertpapier von AstraZeneca unverändert "sell". (Analyse vom 28.04.11)(28.04.2011/ac/a/a)


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