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21.04.2011
Ingersoll-Rand verbucht Verlust, schlägt Erwartungen
aktiencheck.de

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Dublin (aktiencheck.de AG) - Der in Irland ansässige Anlagen- und Maschinenbaukonzern Ingersoll-Rand plc (ISIN IE00B6330302/ WKN A0NEQZ) meldete am Donnerstag, dass er im ersten Quartal einen Verlust verbuchen musste, was auf eine Sonderbelastung in Zusammenhang mit der Veräußerung der Sparte Hussmann zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden jedoch geschlagen.

Der Nettoverlust nach Abzug von Minderheitsanteilen erreichte demnach 77,6 Mio. US-Dollar bzw. 22 Cents pro Aktie, im Vergleich zu einem Gewinn von 1,4 Mio. US-Dollar bzw. 0 Cents pro Aktie im Vorjahr. Das Ergebnis aus dem laufenden Geschäft lag bei 35 Cents (Vorjahr: 5 Cents) pro Aktie. Der Umsatz lag mit 3,14 Mrd. US-Dollar um 13 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 32 Cents pro Aktie und einem Umsatz von 3,22 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Für das laufende Quartal stellen sie ein EPS-Ergebnis von 93 Cents bei Erlösen von 4,03 Mrd. US-Dollar in Aussicht, während Ingersoll-Rand selbst einen Gewinn aus dem laufenden Geschäft von 85 bis 95 Cents pro Aktie bei Erlösen von 3,85 bis 3,95 Mrd. US-Dollar erwartet.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern unverändert mit einem EPS-Ergebnis aus dem laufenden Geschäft von 2,90 bis 3,10 US-Dollar bei Umsätzen von nun 14,6 bis 14,8 Mrd. US-Dollar (zuvor: 15,0 bis 15,3 Mrd. US-Dollar). Analysten prognostizieren hier einen Gewinn von 3,07 Dollar pro Aktie sowie Erlöse von 15,28 Mrd. US-Dollar.

Die Aktie von Ingersoll-Rand schloss gestern an der NYSE bei 48,83 US-Dollar. (21.04.2011/ac/n/a)


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