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Analysen - Ausland
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14.04.2011
Vodafone Umbau des Konzernportfolios
Hamburger Sparkasse
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Annemarie Schlüter, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Vodafone (ISIN GB00B16GWD56/ WKN A0J3PN) unverändert mit "halten" ein.
Vodafone sei 1984 als Tochtergesellschaft von Racal Electronics Plc gegründet worden. Im September 1991 habe Racal Electronics defusioniert und Vodafone sei als unabhängige Gesellschaft eingerichtet und gleichzeitig in Vodafone Group Plc umbenannt worden. Die Vodafone Group Plc sei als Weltmarktführer im Mobilfunk in rund 27 Ländern vertreten und zähle - alle Töchter und Gemeinschaftsunternehmen eingeschlossen - rund 331 Mio. Kunden.
In Deutschland, wo dem Konzern zur Jahrtausendwende durch die Übernahme von Mannesmann-Mobilfunk der Markteintritt gelungen sei, würden die Briten mit 36,7 Mio. Kunden über einen Marktanteil von 38% verfügen. Weitere europäische Kernländer seien Italien (23,5 Mio.), Großbritannien (19,2 Mio.) und Spanien (17,5 Mio.).
Nach einer Phase der regionalen Diversifikation habe Vodafone zuletzt vermehrt Unternehmensteile veräußert (China Mobile (ISIN HK0941009539/ WKN 909622), Softbank (ISIN JP3436100006/ WKN 891624), SFR), um sich auf die Kernmärkte zu konzentrieren. Vodafone überzeuge sowohl mit guten Quartalszahlen als auch einer vielversprechenden Umstrukturierungsstrategie.
Aufgrund der überdurchschnittlichen Wertentwicklung erwarten die Analysten der Hamburger Sparkasse künftig einen marktkonformen Kursverlauf und bestätigen die "halten"-Empfehlung für die Vodafone-Aktie. (Analyse vom 13.04.2011) (14.04.2011/ac/a/a)
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