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05.04.2011
ArcelorMittal: Europäische Kommission senkt Kartellstrafe
aktiencheck.de

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Luxemburg (aktiencheck.de AG) - Die luxemburgische ArcelorMittal S.A. (ISIN LU0323134006/ WKN A0M6U2) muss nach einer Entscheidung der Europäischen Kommission eine deutlich geringere Kartellstrafe zahlen als bisher geplant.

Wie die Wettbewerbsbehörde der Europäischen Union am gestrigen Montag mitteilte, wurde das Bußgeld für den weltgrößten Stahlhersteller von bisher 230 Mio. Euro auf 45,7 Mio. Euro reduziert. Zur Begründung wurde angeführt, dass das Kartell vorwiegend aus Tochtergesellschaften von ArcelorMittal bestanden habe, die vor der Gründung des Stahlkonzerns existiert hätten. Wenn diese Unternehmen nicht Teil der ArcelorMittal S.A. geworden wären, wäre die Strafe auch entsprechend deutlich geringer ausgefallen, hieß es.

Neben ArcelorMittal wurden noch 16 weiteren Stahlproduzenten wegen der Teilnahme an einem Kartell, das über einen Zeitraum von 18 Jahren bis zum Jahr 2002 bestanden habe, Bußgelder auferlegt. Die Gesamtsumme dieser Bußgelder beläuft sich auf knapp 270 Mio. Euro.

Die Aktie von ArcelorMittal notiert in Amsterdam derzeit mit einem Plus von 0,45 Prozent bei 25,84 Euro. (05.04.2011/ac/n/a)


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