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Analysen - Ausland
30.03.2011
Home Depot kündigt Aktienrückkäufe an
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" empfehlen bei der Home Depot-Aktie (ISIN US4370761029/ WKN 866953) an Bord zu bleiben.

Im Rahmen der im Januar erfolgten Bekanntgabe der Geschäftszahlen für das vierte Quartal habe die Baumarktkette Aktienrückkäufe mit einem Gesamtvolumen von 2,5 Mrd. US-Dollar in Aussicht gestellt. Als Zeitfenster habe man das laufende Jahr genannt.

Am Montag sei ein weiteres Aktienrückkaufprogramm angekündigt worden. Demnach wolle die Unternehmensführung eine weitere Milliarde für den Erwerb eigener Anteilsscheine aufwenden. Mit der Durchführung sei Barclays beauftragt worden. Die Mittel würden aus der Emission einer Anleihe stammen, die dem Unternehmen zwei Mrd. US-Dollar eingebracht habe.

Seit dem Jahr 2002 habe Home Depot bereits eigene Aktien mit einem Gesamtwert von 30,1 Mrd. US-Dollar eingesammelt. Den Investoren habe es letztlich nicht sonderlich viel gebracht, das Wertpapier notiere heute deutlich tiefer als dies vor zehn Jahren der Fall gewesen sei. Aktienrückkäufe seien für Unternehmen ein gangbarer Weg, um das Gewinnwachstum in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.

Je niedriger die Zahl der im Umlauf befindlichen Papiere sei, desto höher falle der Gewinn je Anteilsschein aus. Mit echtem Wachstum habe dies freilich nichts zu tun. Anleger sollten bei der Vorlage von Geschäftszahlen daher stets ein Auge darauf haben, ob bei der Angabe des Gewinnwachstums die Effekte aus Aktienrückkäufen herausgerechnet worden seien.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" bleiben bei der Home Depot-Aktie an Bord. (Ausgabe 49 vom 29.03.2011) (30.03.2011/ac/a/a)

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