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Analysen - Marktberichte
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17.03.2011
PX konnte sich von etablierten Aktienmärkten abkoppeln
RZB Österreich
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der PX (ISIN XC0009698371/ WKN 969837) hat sich in den vergangenen zwei Wochen deutlich von den etablierten Aktienmärkten abkoppeln können und "nur" rund 2,3% Kursverlust verbucht, berichten die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Generell hätten sich CEE-Aktienmärkte von den katastrophalen Geschehnissen in Japan weniger beeindruckt gezeigt. Im Zuge der Atomdiskussion in Deutschland habe der tschechische AKW-Betreiber CEZ (ISIN CZ0005112300/ WKN 887832) in der Betrachtungsperiode sogar einen Kursgewinn von 3,3% erzielen können. Erstens halte Tschechien an der Atompolitik fest und zweitens profitiere der Energieversorger vom Kapazitätswegfall im großen Nachbarland, weshalb die Nachfrage nach Exportstrom und die Strompreise generell gestiegen seien.
Auch der Kohleförderer NWR (ISIN NL0006282204/ WKN A0MX0A) habe deutliche Kurszuwächse angesichts gestiegener Kohlepreise verzeichnet. Kurzfristig würden die Nachrichten rund um Japan und Nordafrika bestimmend bleiben, längerfristig sollten aber wieder die guten Bewertungen für Kauflaune sorgen. (17.03.2011/ac/a/m)
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