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Analysen - Marktberichte
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18.03.2011
ATX das Schlimmste ist wohl vorbei
Erste Bank
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Geschehnisse in Japan bewirkten einen Einbruch der internationalen Aktienmärkte, dem sich auch der österreichische Leitindex ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) nicht entziehen konnte, berichten die Analysten der Erste Bank.
Zu Beginn der Woche habe der ATX starke Verluste hinnehmen müssen, die allerdings in den Folgetagen großteils wieder hätten aufgeholt werden können. Die Unterstützung bei 2.800 Punkten sei ebenso durchbrochen worden wie das Fibonacci-Retracement bei 2.767 Punkten. Das Tagestief von Dienstag (2.648 Punkte) habe auch den langfristigen, seit dem Tiefststand von März 2009 bestehenden Aufwärtstrend verletzt. Die 200-Tageslinie habe letztendlich den Fall des ATX gestoppt.
Viele markttechnische Indikatoren hätten sich kurzfristig im überverkauften Bereich befunden, hätten diesen aber wieder verlassen (z.B. RSI). MACD und Momentum befänden sich zwar im negativen Bereich, würden aber wieder zu steigen beginnen. Von Kaufsignalen seien wir noch deutlich entfernt, aber es gehe zumindest wieder in die richtige Richtung. Bei wöchentlicher Betrachtungsweise würden die Analysten zwar auch überwiegend negative markttechnische Indikatoren sehen, hier würden sie aber die Ausbildung eines Hammers auf Basis der Kerzencharts sehen, ein Umkehrsignal also, das ihnen weitere Hoffnung gebe.
Nach der Überreaktion der Märkte scheine nun wieder ein wenig Ruhe einzukehren. Zuversichtlich stimmt die Analysten der Erste Bank auch die Tatsache, dass der kurzfristige Abwärtstrend mit dem heutigen Freitag durchbrochen werden könnte. Ein schnelles Überwinden des Fibonacci-Retracements und der 2.800 Punkte-Marke würde verhindern, dass aus den ehemaligen Unterstützungslinien Widerstände würden. Aus Sich der Analysten sei das Schlimmste vorbei, sie würden daher leicht optimistisch in die nächste Woche gehen. (18.03.2011/ac/a/m)
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