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Analysen - Ausland
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11.03.2011
Texas Instruments korrigiert Gewinnprognose
Frankfurter Tagesdienst
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www.optionsscheinecheck.de
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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" platzieren bei der Aktie von Texas Instruments (ISIN US8825081040/ WKN 852654) ein Stopp-Loss-Limit bei 33,50 US-Dollar.
Die rückläufige PC-Nachfrage resultiere in einer schwächeren Nachfrage nach Chips, die in eben diesen Geräten eingesetzt würden. Diese simple Erkenntnis sorge bei Investoren, die sich in der Chipbranche engagiert hätten, derzeit für Unbehagen.
Als einer der ersten Hersteller habe Texas Instruments reagiert und die Gewinnprognose für das laufende Quartal angepasst. Anstatt der bislang prognostizierten 0,54 bis 0,62 US-Dollar je Aktie stelle das Management nunmehr 0,56 bis 0,60 Dollar je Anteilsschein in Aussicht. Auch im Hinblick auf den Umsatz sei man vorsichtiger geworden. 3,34 bis 3,48 Mrd. US-Dollar sollten es werden, nachdem man bislang 3,27 bis 3,55 Mrd. Dollar erwartet habe.
Rund ein Sechstel des Gesamtumsatzes erziele Texas Instruments mit dem Verkauf von Chips, die letztlich in PC zum Einsatz kämen. Entsprechend sensibel reagiere auch das Wertpapier auf Meldungen über eine rückläufige Entwicklung der Nachfrage. Nachdem das Management die Prognoseanpassung angekündigt habe, sei der Aktienkurs um mehr als drei Prozent abgestürzt.
Das Stopp-Loss-Limit ist mit 33,50 US-Dollar bewusst sehr eng am aktuellen Kursniveau von Texas Instruments, so die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst". Könne sich die Aktie in den nächsten Tagen nicht stabilisieren, werde es Zeit, sich von dem Titel zu trennen. (Ausgabe 39 vom 10.03.2011) (11.03.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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