|
News - Ausland
|
09.03.2011
Exxon Mobil: CEO sieht Ölpreisanstieg noch nicht als Gefahr für die Wirtschaft
aktiencheck.de
|
www.optionsscheinecheck.de
|
Irving, TX (aktiencheck.de AG) - Rex Tillerson, CEO des amerikanischen Ölgiganten Exxon Mobil Corp (ISIN US30231G1022/ WKN 852549), sieht in dem jüngsten Ölpreisanstieg bislang noch keine Gefahr für die amerikanische Wirtschaft.
Wie Tillerson am Mittwoch sagte, geht er nicht davon aus, dass der gestiegene Ölpreis der US-Wirtschaft bereits schade. Gleichzeitig räumte er ein, ein für die Wirtschaft gefährliches Niveau sei möglicherweise bald erreicht.
Laut Tillerson war bei amerikanischen Familien eine Veränderung bei ihrer Ausgabebereitschaft und ihrem Fahrverhalten zu beobachten, als der Ölpreis im Jahr 2008 bis auf 147 US-Dollar und der Benzinpreis über die Marke von 4 US-Dollar je Gallone kletterte. Aktuell notiert der durchschnittliche Benzinpreis bei 3,52 Dollar je Gallone. An der Westküste müssen Verbraucher jedoch teilweise schon annähernd 4 US-Dollar je Gallone bezahlen.
Der Vorstandschef des weltweit größten Ölkonzerns macht die Angst der Investoren vor Produktionsausfällen in Nordafrika und im Mittleren Osten für den steilen Preisanstieg verantwortlich. Seit Beginn der Unruhen in Libyen Mitte Februar haben die Ölnotierungen deutlich angezogen.
Die Aktie von Exxon Mobil notiert aktuell mit einem Minus von 0,28 Prozent bei 84,36 US-Dollar. (09.03.2011/ac/n/a)
|