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Analysen - Marktberichte
04.03.2011
ATX leicht unter Druck
Erste Bank

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Wien (aktiencheck.de AG) - Nachdem es am Anfang der Woche noch so aussah, als könnten die Bullen zurückschlagen, kam der ATX (ISIN AT0000999982/ WKN 969191) gegen Ende der Woche erneut leicht unter Druck, sodass auf Wochensicht ein leichtes Minus von 0,2% zu Buche stand, berichten die Analysten der Erste Bank.

Der seit Juni letzten Jahres bestehende Aufwärtstrend bleibe (vorläufig) noch bestehen, die fast identisch verlaufende 100-Tageslinie ebenfalls.

Die markttechnischen Indikatoren würden allerdings nichts Gutes verheißen. Der MACD stehe eindeutig auf "verkaufen", das Momentum sei ebenso deutlich negativ. Der RSI befinde sich weiterhin in der neutralen Zone. Das On-Balance-Volume bestätige den zurzeit (kurzfristig) negativen Trend.

Die große Frage bleibe weiterhin, ob der seit mittlerweile einem drei viertel Jahr bestehende Aufwärtstrend breche oder ob die Unterstützungslinien bei 2.827 und 2.800 Punkten, bzw. 2.767 (Fibonacci Retracement) halten würden. Die Anzahl der Unterstützungen in diesem Bereich sei enorm, was die Analysten einigermaßen optimistisch stimme. Ein Rückfall unter diesen Bereich würde jedoch weitere massive Verluste bescheren.

Vorsicht sei auf jeden Fall geboten, bei mittelfristiger Betrachtung generiere der MACD ebenfalls ein Verkaufssignal. Die nächsten ein bis zwei Wochen könnten richtungweisend werden. Ein Blick auf die internationalen Charts beruhige jedoch, hier sehe die Lage besser aus. (04.03.2011/ac/a/m)



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