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Analysen - Ausland
03.03.2011
Vivendi schwaches Telefongeschäft durch den Boom in der Spielesparte abgefedert
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten weiterhin zum Kauf der Aktie von Vivendi (ISIN FR0000127771/ WKN 591068).

Der französische Medienkonzern habe im zurückliegenden Geschäftsjahr das schwache Telefongeschäft durch den Boom im Spielebereich abfedern können. Der Umsatz habe um 6,4 Prozent auf 28,9 Milliarden EUR zugelegt, während der Gewinn gegenüber dem Jahr 2009 von 830 Millionen EUR auf 2,2 Milliarden EUR in die Höhe geschnellt sei. Im Mediensektor sei der Konzern operativ breit aufgestellt und in den Branchen Musik, TV, Film und im Verlagsgeschäft aktiv. Highlight im Portfolio des Unternehmens sei im letzten Jahr der Spieleanbieter Activision Blizzard (ISIN US00507V1098/ WKN A0Q4K4) gewesen.

Dank Mega-Sellern wie "Call of Duty" oder "World of Warcraft" seien die Erlöse von Activision Blizzard um 9,6 Prozent auf 3,33 Milliarden EUR angestiegen. Das EBITDA habe sich sogar um 43 Prozent auf 692 Millionen EUR verbessert. Kein Wunder, so habe sich die aktuelle Ausgabe des Online-Rollen-Spiels "World of Warcraft: Cataclysm" bei ihrer Premiere binnen eines Tages rund 3,3 Millionen mal verkauft.

Fürs laufende Jahr habe Vorstandschef Jean-Berrnard Levy ein leichtes Plus beim Ergebnis angekündigt - trotz des schwierigen Konjunkturumfelds. Gleichzeitig habe der Vorstand die Dividende weiterhin bei 1,40 EUR belassen. Der Titel habe davon allerdings noch nicht profitieren können.

Angesichts der weiter intakten Markttechnik bestätigen die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" aber ihre Kaufempfehlung für die Vivendi-Aktie und ziehen den Stoppkurs auf 18,90 EUR an. (Ausgabe 35 vom 02.03.2011) (03.03.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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