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Analysen - Ausland
25.02.2011
Altria Nettogewinn gesteigert
boerse.de-Aktienbrief

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Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen das vorliegende Nachkaufsignal zur erneuten Basisdepotaufnahme der Altria-Aktie (ISIN US02209S1033/ WKN 200417).

Altria beschränke sich heute auf den Zigarettenverkauf in den USA, wo der Konzern mit mehr als 50% Marktanteil die klare Nummer eins sei. Über die 2007 erworbene Tochter John Middleton würden parallel dazu auch Zigarren sowie Pfeifentabak vertrieben. Durch den 10,4 Milliarden US-Dollar teuren Zukauf von UST sei vor zwei Jahren schließlich ein weiterer Mosaikstein dazugekommen. Seitdem werde das Sortiment durch rauchfreie Tabakwaren wie Schnupftabak und Snus abgerundet, die sich aufgrund der restriktiveren Nichtraucherschutzgesetze immer größerer Nachfrage erfreuen würden.

Seit dem Zukauf gehöre mit Ste. Michelle Wine Estates übrigens auch einer der führenden US-Weinproduzenten zum Altria-Imperium. Und last but not least halte der Konzern als strategische Beteiligung noch immer 28,7% am SABMiller (ISIN GB0004835483/ WKN 861038). 2010 habe Altria einen Umsatzanstieg auf 24,4 Milliarden US-Dollar (+3%) verzeichnet. Durch Kosteneinsparungen und Synergieeffekten im Tabakgeschäft habe der Nettogewinn dabei um 22% auf 3,9 Milliarden US-Dollar gesteigert werden können.

Die Performance-Kennzahlen würden Altria zum aussichtsreichen Defensiv-Investment für jedes Langfristportfolio küren. Das Verlust-Ratio liege bei 1,86. Gleichzeitig stehe in der Zehnjahresbetrachtung im Mittel ein jährlicher Kursgewinn von 8% zu Buche, auf Sicht von 30 bzw. 40 Jahren seien es sogar 16% p.a. Außerdem zähle der Konzern zu den verlässlichsten Dividendenzahlern. So sei die Ausschüttung seit 1967 alljährlich angehoben worden und derzeit winke mit 6,2% eine der höchsten Dividendenrenditen.

Durch den Januar-Rücksetzer liegt jetzt ein Nachkaufsignal vor, das die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" zur neunten Basisdepotaufnahme der Altria-Aktie nutzen. Ihre bisherigen Empfehlungen hätten im Schnitt 46% gewonnen und bis 2016 eröffne sich eine rechnerische Gewinnchance von 46%. Unter Berücksichtigung der Dividende bestehe sogar Verdoppelungspotenzial! (Ausgabe 234 vom 24.02.2011) (25.02.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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