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Analysen - Ausland
07.02.2011
Amgen sollte rückläufige Umsatzzahlen ausgleichen
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Marco Günther, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.

Amgen sei das weltgrößte Biotechnologieunternehmen. Vier Medikamenttypen würden den größten Teil des Umsatzes verantworten. Epogen sei ein Medikament, das die Neubildung roter Blutkörperchen anrege und bei Dialysepatienten eingesetzt werde. Aranesp werde bei Blutarmut im Rahmen von Krebserkrankungen angewandt. Zur Stimulierung weißer Blutkörperchen werde Neupogen/Neulasta im Zusammenhang mit Chemotherapien genutzt. Enbrel sei ein Medikament gegen rheumatoide Arthritis.

Rund ein Drittel des Umsatzes erwirtschafte Amgen durch Epogen und Aranesp. Neupogen/Neulasta liefere ein weiteres Drittel, Enbrel trage gute 24% bei. Die Hauptprodukte Amgens würden zunehmend in die Diskussion geraten wegen anscheinend unterschätzter Gesundheitsrisiken.

Amgen kämpfe inzwischen mit den gleichen Problemen wie die großen Pharmakonzerne. Durch die hohe Finanz- und Ertragskraft sollten die Kalifornier in der Lage sein, rückläufige Umsatzzahlen bei ihren Stammprodukten durch externes Wachstum und eine hohe Innovationskraft auszugleichen. Die attraktive Bewertung spreche für weiteres Kurspotenzial.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bewerten die Amgen-Aktie weiterhin mit einem "kaufen"-Rating. (Analyse vom 07.02.2011) (07.02.2011/ac/a/a)



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