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Analysen - Ausland
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03.02.2011
BBVA niedrige Bewertung und hohe Qualität bieten Potenzial
Hamburger Sparkasse
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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Christian Hamann, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die BBVA-Aktie (ISIN ES0113211835/ WKN 875773) von "halten" auf "kaufen" hoch.
Die Banco Bilbao Vizcaya Argentaria (BBVA) sei im Januar 2000 aus der Fusion zwischen der Banco Bilbao Vizcaya (BBV) und der Argentaria Corp Bancaria de España entstanden. Als zweitgrößte Bankengruppe in Lateinamerika habe die BBV ein flächendeckendes Netz mit Beteiligungen an acht Banken und sechs Pensionsfondsgesellschaften eingebracht. In Spanien erreiche die BBVA einen Marktanteil von gut 20%; weltweit betreue die Bank mit knapp 105.000 Mitarbeitern rund 35 Mio. Kunden.
Der Konzern konzentriere sich in Amerika, wo rund ein Drittel des Ergebnisses generiert werde, stark auf Mexiko. In Mexiko sei 2004 die größte Privatbank Bancomer zu fast 100% übernommen sowie die führende Hypothekenbank Hipotecaria Nacional gekauft worden. Ergänzend seien Zukäufe in US-Südstaaten erfolgt.
Aus Bewertungsüberlegungen sei die Aktie weiterhin höchst attraktiv. Mit der in Bezug auf Wachstumsmärkte sehr attraktiven Aufstellung bleibe BBVA nach Santander (ISIN ES0113900J37/ WKN 858872) einer der Favoriten der Analysten. Die relativ hohen makroökonomischen Fragezeichen für die Entwicklung insbesondere im Heimatmarkt würden durch das niedrige Bewertungsniveau mehr als ausreichend kompensiert. Bei einer Beruhigung der Turbulenzen in der Eurozone verfüge die Aktie über entsprechend hohes Aufholpotenzial.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse stufen die BBVA-Aktie von "halten" auf "kaufen" hoch. (Analyse vom 03.02.2011) (03.02.2011/ac/a/a)
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