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04.02.2011
OMV erwartet Sonderbelastungen im vierten Quartal
aktiencheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Ölkonzern OMV AG (ISIN AT0000743059/ WKN 874341) hat die Gesamtproduktion im vierten Quartal gegenüber dem Vorquartal leicht erhöht und die Raffineriemarge deutlich gesteigert. Angesichts von Restrukturierungen und der erstmaligen Vollkonsolidierung der türkischen Tochter Petrol Ofisi geht der Ölkonzern jedoch für das Schlussquartal von hohen Einmalbelastungen aus.
Wie aus dem am Freitag veröffentlichten Trading-Statement für das vierte Quartal hervorgeht, erreichte die Öl- und Erdgasproduktion im vierten Quartal 327.000 Barrel of Oil Equivalent (BOE) pro Tag, nachdem sie im Vorquartal bei 316.000 BOE pro Tag gelegen hatte. Als wesentliche Gründe für den sequenziellen Anstieg der Fördermenge wurde u.a. auf höhere Gasproduktionsmengen in Rumänien, die Inbetriebnahme des Bardolino-Felds (Großbritannien) Ende September 2010 sowie höhere Mengen in Libyen verwiesen. Im Vorjahreszeitraum hatte die Produktionsmenge bei 327.000 BOE pro Tag gelegen.
Die Raffineriemarge verbesserte sich im vierten Quartal deutlich auf 3,48 US-Dollar je Barrel, nachdem diese im Vorquartal bei 1,84 US-Dollar je Barrel gelegen hatte.
Wie OMV weiter ausführte, werde man im Schlussquartal 2010 restrukturierungsbedingte Einmalbelastungen in Höhe von rund 30 Mio. Euro beim EBIT ausweisen. Angesichts der erstmaligen Vollkonsolidierung des führenden türkischen Mineralölunternehmens im Tankstellen- und Kundengeschäft, Petrol Ofisi, werde das Finanzergebnis im vierten Quartal voraussichtlich mit 170 Mio. Euro belastet, so der Konzern.
Die Aktie von OMV notiert aktuell in Wien mit einem Minus von 2,51 Prozent bei 33,06 Euro. (04.02.2011/ac/n/a)
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