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Analysen - Ausland
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25.01.2011
Transocean legt Beschwerde beim Schweizerischen Bundesgericht ein
Vontobel Research
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www.optionsscheinecheck.de
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Zürich (aktiencheck.de AG) - Fabian Haecki, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Transocean (ISIN CH0048265513/ WKN A0REAY) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" unverändert mit dem Rating "hold" ein.
Transocean habe heute angekündigt, dass das Unternehmen beim Bundesgericht eine Beschwerde eingereicht habe, gegen die Entscheidung des Verwaltungsgericht des Kantons Zug, die erste Rate der Barausschüttung in Höhe von USD 1 Mrd. per Nennwertreduktion nicht zu registrieren.
Dieser Schritt sei bereits vorab bekannt gegeben worden und sei somit erwartet geworden. Bei ausbleibendem Erfolg habe das Unternehmen aber auch andere Optionen, um den Aktionären Barmittel auszuschütten. So könne natürlich ein Teil des Agios ausgezahlt werden (Aktienrisikoprämie), was einen ähnlichen steuereffizienten Effekt habe, aber nur an Schweizer Kleinanleger. Die normale Dividende (einschließlich des Agios) würde keine Genehmigung vom Handelsregister des Kantons Zug erfordern und dürfte daher unkritisch sein.
Der Erfolg dieser Beschwerde sei für Anleger in der Tat zweitrangig, da die Aktionäre an der nächsten Generalversammlung entscheiden könnten, zur Auszahlung in Form einer Dividende zu wechseln, was keiner derartigen staatlichen Genehmigung bedürfe.
Angesichts der besseren Stimmung im Öl- und Gas-Upstream-Markt und der etwas abnehmenden Angst vor Prozessrisiken im Zusammenhang mit Ölkatastrophen (die aber noch immer vorhanden sind) erhöhen die Analysten von Vontobel Research ihr Kursziel von CHF 70 auf CHF 80 und bestätigen ihre "hold"-Empfehlung für die Transocean-Aktie. (Analyse vom 25.01.2011) (25.01.2011/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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