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Analysen - Ausland
16.07.2002
Maytag ins Trockene bringen
Wegelin & Co.

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Nach Ansicht der Wertpapierexperten von Wegelin & Co. sollen Anleger bei den Titeln der Maytag (WKN 859937) ins Trockene bringen was noch trocken untergebracht werden kann.

Der Haushaltgeräte-Hersteller habe nachbörslich einen Gewinn pro Aktie von 86 Cents berichtet und sei somit 1 Cent über den Erwartungen gewesen. Der Umsatz sei mit 1,19 Mrd. USD angegeben worden, womit die Vorgaben von 1,22 Mrd. USD verpasst worden seien. Die Bruttomarge sei deutlich von 19,86 auf 22,45% gestiegen. Experten würden auf die starken Verkaufszahlen bei den neuen Waschmaschinen Neptune und Jenn-Air hinweisen. Es scheine so, als ob sich Maytag hervorragend durchs schwierige Wirtschaftsumfeld navigieren könne und zudem von der tiefen Zinslandschaft profitiere. So ermöglichten es tiefe Zinsen den Konsumenten mittels tiefen Refinanzierungskosten ihre Haushaltsgeräte zu erneuern.

Für das Geschäftsjahr 2002 revidiere allerdings die Konzernleitung die Gewinnprognose leicht von 313 Cents auf 310 Cents Gewinn pro Aktie. Der Umsatz werde fürs Gesamtjahr mit 4,94 Mrd. USD veranschlagt, was konform mit der Marktmeinung sei.

Eine massive Kurskorrektur sei nicht zu erwarten, doch dürfe sich die Aktie mehr in Richtung 35 USD bewegen, weil doch schon viel Phantasie vorweggenommen sei. Und was geschehe, wenn die Zinsen einmal steigen würden, so frage man sich bei Wegelin & Co. Dann werde es wohl um die Zinsstory rund um die Haushaltgeräte-Hersteller geschehen sein.

Anleger sollen ins Trockene bringen was noch bei der Maytag-Aktie trocken untergebracht werden kann, so die Experten von Wegelin & Co.



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