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Analysen - Ausland
20.01.2011
BHP Billiton Produktionsausfälle dürften überkompensiert werden
Independent Research

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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Analyst von Independent Research, Stefan Röhle, stuft die BHP Billiton-Aktie (ISIN GB0000566504/ WKN 908101) weiterhin mit dem Anlageurteil "halten" ein.

BHP Billiton habe die Eisenerzproduktion im zweiten Quartal (Q2) 2010/11 (31.12.) dank einer starken Nachfrage gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7% auf 33,67 Mio. Tonnen bzw. in der ersten Jahreshälfte (H1) 2010/11 um 4,9% auf 65,65 Mio. Tonnen gesteigert. Damit sei sie vergleichbar solide ausgefallen wie die von Rio Tinto (ISIN GB0007188757/ WKN 852147).

Da der bisherige Wachstumsbereich Erdöl/Gas nach wie vor von Restriktionen bei den Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko beeinträchtigt werde, rechne der Konzern für 2010/11 hier nur mit einer Produktion auf Vorjahresniveau. Die starken Regenfälle in Australien hätten die Produktion metallurgischer Kohle belastet und dürften zu Ertragseinbußen führen.

Nach Einschätzung der Analysten sollten die Produktionsausfälle von den stark gestiegenen Rohstoffpreisen (Eisenerz: +35% y/y; Kokskohle: +21% y/y) überkompensiert werden.

Die Analysten hätten ihre 2010/11er und 2011/12er EpS-Prognosen von 3,38 auf 3,40 USD bzw. von 3,84 auf 4,38 USD angehoben.

Bei einem von 2.600 GBp auf 2.700 GBp erhöhten Kursziel bestätigen die Analysten von Independent Research ihr "halten"-Votum für die BHP Billiton-Aktie. (Analyse vom 20.01.2011) (20.01.2011/ac/a/a)


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