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Analysen - Ausland
19.01.2011
Schoeller-Bleckmann ist gut im Geschäft
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen bei der Schoeller-Bleckmann-Aktie (ISIN AT0000946652/ WKN 907391) ein Stopp-Buy-Limit bei 61,10 EUR in den Markt.

Wenn der Ölpreis steige, würden sich die Gewinne der Ölkonzerne erhöhen. Diese würden einen Teil der Überschüsse wiederum in Investitionen stecken. Beim österreichischen Zulieferer Schoeller-Bleckmann würden sich infolgedessen die Aufträge stapeln. Nach einem zähen Jahr 2009 sei es dank einer Stabilisierung der Rohöl-Notierungen zuletzt wieder deutlich besser gelaufen.

Der Umsatz von Schoeller-Bleckmann sei im Geschäftsjahr 2010 um 22 Prozent auf 306 Mio. EUR geklettert. Das Management habe in den zurückliegenden Monaten deutliche Einsparungen auf der Kostenseite realisieren können und somit den Grundstein für einen signifikanten Gewinnzuwachs gelegt. Das Vorsteuerergebnis habe bei 42 Mio. EUR und somit um 79 Prozent über dem Niveau des vorangegangenen Jahres gelegen.

Mit den Quartalsergebnissen bewege sich das Unternehmen weitestgehend im Rahmen der Erwartungen. Die Konsensprognosen hätten auf 310 Mio. EUR und 43 Mio. EUR gelautet. Das Papier habe im Anschluss an die Veröffentlichung des Quartalsberichtes deutlich zulegen und einen Teil der seit Jahresbeginn eingefahrenen Verluste kompensieren können. Die Experten würden davon ausgehen, dass die Ölkonzerne ihre Investitionsbudgets in 2011 deutlich nach oben schrauben würden. Das Papier habe noch Luft nach oben.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" legen bei der Schoeller-Bleckmann-Aktie ein Stopp-Buy-Limit bei 61,10 EUR in den Markt. (Ausgabe 10 vom 18.01.2011) (19.01.2011/ac/a/a)

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