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19.01.2011
American Express erwartet Sonderbelastungen im vierten Quartal, führt Restrukturierung durch
aktiencheck.de
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New York, NY (aktiencheck.de AG) - Der Kreditkartenkonzern American Express Co. (ISIN US0258161092/ WKN 850226) gab am Mittwoch bekannt, dass er im vierten Quartal Sonderbelastungen in Zusammenhang mit einer Restrukturierung erwartet.
Den Angaben zufolge rechnet der Finanzkonzern demnach mit Restrukturierungskosten und anderen Belastungen in Höhe von 113 Mio. Dollar (74 Mio. Dollar bzw. 6 Cents pro Aktie nach Steuern). Dabei handelt es sich vor allem um Abfindungszahlungen in Zusammenhang mit der beschlossenen Konsolidierung innerhalb des weltweiten Servicing-Netzwerks des Konzerns.
Im Rahmen der Konsolidierungsmaßnahmen soll eine Niederlassung in Greensboro (North Carolina) geschlossen und das Geschäft in andere US-Standorte verlagert werden. Zudem sollen Arbeiten, die derzeit in einem Service Center in Madrid (Spanien) abgewickelt werden, nach Brighton (Großbritannien) und Buenos Aires (Argentinien) verlagert werden. Schließlich ist geplant, den Service Support für das japanische Kreditkartengeschäft von Sydney (Australien) nach Japan zu verlegen.
Aufgrund der Maßnahmen fallen in 2011 zusätzliche Sonderbelastungen in Höhe von 60 bis 80 Mio. Dollar (38 bis 51 Mio. Dollar nach Steuern) an. Ab 2012 sollen dadurch jedoch jährliche Einsparungen in Höhe von rund 70 Mio. Dollar generiert werden.
Durch die Kürzungen werden rund 550 Arbeitsplätze wegfallen. Insgesamt sind von den Konsolidierungsmaßnahmen, die Ende 2011 abgeschlossen werden sollen, ca. 3.500 bestehende Stellen betroffen, hieß es.
Die Aktie von American Express verliert an der NYSE aktuell 1,88 Prozent auf 45,50 Dollar. (19.01.2011/ac/n/a)
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