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Analysen - Ausland
18.01.2011
J.P. Morgan Chase sorgt für Paukenschlag
Frankfurter Tagesdienst

www.optionsscheinecheck.de

Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern, sich von der J.P. Morgan Chase-Aktie (ISIN US46625H1005/ WKN 850628) fernzuhalten.

Die zweitgrößte Bank der USA habe im vierten Quartal des Jahres 2010 einen Gewinn in Höhe von 4,8 Mrd. US-Dollar erwirtschaftet. Das seien fast 50% mehr als im Jahr zuvor. Der Umsatz habe um 6% auf 26,7 Mrd. US-Dollar zugenommen.

J.P. Morgan Chase habe in den Monaten Oktober bis Dezember deutlich weniger Rückstellungen für faule Kredite bilden müssen. Im Kreditkartengeschäft habe man sogar Rücklagen mit einem Volumen von 2 Mrd. US-Dollar auflösen können und das sei letztlich auch der Schlüssel zum Erfolg gewesen. Das Privatkundengeschäft, das ein Plus in Höhe von 708 Mio. US-Dollar zum Konzernergebnis beigesteuert habe, habe sich ebenfalls gut entwickeln können.

Die Anleger könnten jetzt mit einer kräftigen Dividendenerhöhung rechnen. Auf dem Parkett habe man am Freitag spekuliert, dass J.P. Morgan Chase bis zu einem US-Dollar pro Aktie ausschütten werde. Der Aktienkurs sei zum Wochenschluss trotz der überraschend guten Zahlen nur leicht gestiegen. In diesem Zusammenhang dürfte das nach wie vor schwächelnde Immobiliengeschäft eine zentrale Rolle gespielt haben. Das Unternehmen habe erneut hohe Rückstellungen bilden müssen.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten sich von der J.P. Morgan Chase-Aktie fern. (Ausgabe 9 vom 17.01.2011) (18.01.2011/ac/a/a)

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