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Analysen - Ausland
11.07.2002
Philip Morris "overweight"
Morgan Stanley Dean Witter

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Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter raten unverändert zum übergewichten der Aktie des US-amerikanischen Tabak- und Lebensmittelkonzerns Philip Morris (WKN 851777).

Basierend auf derzeit niedrigen Bewertungen, hohen Dividendenrenditen, Aktienrückkaufprogrammen und einer günstigen Kostendynamik für die Geschäftsjahre 2003 und 2004, würden die Tabakwerte den Aktienexperten als attraktives Investment erscheinen. Innerhalb des Sektors sei Philip Morris aufgrund seiner soliden globalen Fundamentaldaten, seiner attraktiven Bewertung und der hohen Renditen der Favorit der Analysten. Das EPS des Konzerns habe im 1. Fiskalquartal 2002 die Erwartungen der Investmentbanker sogar noch übertroffen. Für das gesamte Fiskaljahr 2002 würden sie von einem Gewinn pro Aktie in Höhe von 4,85 USD ausgehen (Unternehmensprognose: 4,82 - 4,91 USD), das sich im Jahr 2003 auf 5,45 USD steigern könnte.

Die 83,9%ige Beteiligung des Tabakkonzerns am Lebensmittelimperium von Kraft habe das Leistungsprofil des Unternehmens erhöht. Kraft zeige auf dem US-Binnenmarkt und auch auf den internationalen Märkten weiterhin ein starkes Volumenwachstum. Mit seinem großen Portfolio an Vermögenswerten außerhalb des Tabaksektors verfüge Philip Morris über ein stärkeres Potential für eine langfristige Restrukturierung und Wertschöpfung, als jeder andere global operierende Tabakkonzern.

Daher bewerten die Investmentexperten von Morgan Stanley Dean Witter die Aktie von Philip Morris mit einem Kurziel von 72 USD auch weiterhin mit "overweight".


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