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Analysen - Ausland
14.01.2011
Teva Pharmaceutical Schlappe vor Gericht
Nasd@q Inside

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Nasd@q Inside" stufen die Aktie von Teva Pharmaceutical (ISIN US8816242098/ WKN 883035) auf "halten" herab.

Teva Pharmaceutical sei vor einem Gericht gescheitert: Das Unternehmen werde keine Genehmigung erhalten, in den USA eine generische Version von Amgens (ISIN US0311621009/ WKN 867900) Sensipar vor Ablauf der Patentfrist in 2016 zu vermarkten. Das Präparat, welches bei Nierenleiden eingesetzt werde, habe in den vergangenen neun Monaten rund 320 Mio. US-Dollar in Amgens Kassen gespült. Teva sei der Ansicht gewesen, dass die Patente ungültig seien, was der zuständige Richter nun verneint habe.

Außerdem mache Teva in diesen Tagen mit einer Rückrufaktion auf sich aufmerksam. Das Unternehmen habe insgesamt 792.603 Asthma-Inhalatoren zurückgeordert, weil sich bei einer Stichprobe herausgestellt habe, dass sie unter Umständen unterschiedliche Zusammensetzungen enthalten würden. Es gehe davon jedoch offenbar keine akute Gesundheitsgefährdung aus. Vielmehr gehe es um einen Qualitätsmangel.

Die Aktie von Teva Pharmaceutical wird von den Experten von "Nasd@q Inside" bis auf weiteres auf "halten" zurückgestuft. Der Stopp-Loss-Kurs sei bei 50,00 US-Dollar zu platzieren. (Ausgabe 2 vom 13.01.2011) (14.01.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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