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Analysen - Ausland
04.01.2011
Dow Chemical K+S will Geld zurück
Frankfurter Tagesdienst

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Detmold (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten an ihrem Engagement in der Dow Chemical-Aktie (ISIN US2605431038/ WKN 850917) fest.

K+S (ISIN DE0007162000/ WKN 716200) wolle Geld zurück. Aus Sicht des Chemiekonzerns handle es sich um Peanuts. Nichtsdestotrotz würden sich die Juristen von Dow Chemical in den folgenden Wochen mit dem Anliegen des deutschen Düngemittelproduzenten auseinandersetzen müssen. Im Mittelpunkt befinde sich Morton Salt.

Im Rahmen der Übernahmeverhandlungen hätten sich die beiden Unternehmen darauf geeinigt, die Höhe des Kaufpreises an unterschiedliche Bedingungen zu knüpfen. Laut der Berechnungen von K+S habe man Dow Chemical knapp 15 Mio. USD zu viel überwiesen.

K+S habe für Morton Salt 1,58 Mrd. USD gezahlt. Zu den von K+S verlangten 14,6 Mio. USD kämen noch Zinsen und eine Ausgleichszahlung für Pensionsverpflichtungen. Von diesen habe K+S offenbar erst nach der Akquisition erfahren. In diesem Zusammenhang stehe eine Forderung von 19 Mio. USD im Raum.

Die Reaktion der Verantwortlichen bei Dow Chemical auf das Ansinnen von K+S sei wie erwartet gelassen gewesen. Bereits ohne genaue Kenntnis von den Unterlagen habe das Unternehmen mitgeteilt, die Klage als unbegründet anzusehen.

Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" halten an ihrem Engagement in der Dow Chemical-Aktie fest. Das Stopp-Loss-Limit werde nach wie vor bei 31,80 USD gesetzt. (Ausgabe 1 vom 03.01.2011) (04.01.2011/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

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