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Analysen - Ausland
23.12.2010
Amgen aktive Rolle im Konsolidierungsprozess
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Hamburger Sparkasse, Marco Günther, stuft die Aktie von Amgen (ISIN US0311621009/ WKN 867900) weiterhin mit "kaufen" ein.

Amgen sei das weltweit größte Biotechnologie-Unternehmen. Vier Medikamenttypen würden den größten Teil des Umsatzes bilden. Epogen sei ein Medikament, das die Neubildung roter Blutkörperchen anrege und bei Dialysepatienten eingesetzt werde. Aranesp werde bei Blutarmut im Rahmen von Krebserkrankungen angewandt. Zur Stimulierung weißer Blutkörperchen werde Neupogen/Neulasta im Zusammenhang mit Chemotherapien genutzt. Enbrel sei ein Medikament gegen rheumatoide Arthritis.

Rund ein Drittel des Umsatzes erwirtschafte Amgen durch Epogen und Aranesp. Neupogen/Neulasta liefere knappe 30%, Enbrel trage gute 25% bei. Die Hauptprodukte Amgens würden zunehmend in die Diskussion geraten wegen anscheinend unterschätzter Gesundheitsrisiken.

Amgen kämpfe inzwischen mit den gleichen Problemen wie die großen Pharmakonzerne. Angesichts der hohen Finanz- und Ertragskraft dürften die Kalifornier eine aktive Rolle im Rahmen des Konsolidierungsprozesses in dem Sektor einnehmen. Die attraktive Bewertung spreche für weiteres Kurspotenzial.

Die Analysten der Hamburger Sparkasse bewerten die Amgen-Aktie unverändert mit dem Rating "kaufen". (Analyse vom 23.12.2010) (23.12.2010/ac/a/a)



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