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Analysen - DAX 100
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22.12.2010
Merck Sondereffekt durch ehemalige Generika-Tochter
Independent Research
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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von Independent Research, Jens Hasselmeier und Christoph Schöndube, raten nach wie vor zum Halten der Merck-Aktie (ISIN DE0006599905/ WKN 659990).
Merck habe mitgeteilt, für eine Zahlung in Höhe von 280 Mio. USD für seine ehemalige Tochter Dey, die 2007 an Mylan (ISIN US6285301072/ WKN 868270) verkauft worden sei, aufzukommen. Die Zuständigkeit der Zahlung basiere auf der damaligen Übernahmevereinbarung zwischen Merck und Mylan.
Zwar habe Merck für anfängliche Rechtsstreitigkeiten Rückstellungen gebildet, doch würden diese nicht ausreichen. Daher komme es in Q4'2010 zu einer Sonderbelastung in Höhe von 60 bis 70 Mio. USD nach Steuern.
Ferner habe Merck bekannt gegeben, die Agrosparte Crop BioScience an die dänische Biotechgesellschaft Novozymes (ISIN DK0010272129/ WKN 590335) für 275 Mio. USD verkauft zu haben. Die Analysten würden den Verkauf positiv bewerten.
Bei einem unveränderten Kursziel von 69 Euro votieren die Analysten von Independent Research unverändert mit "halten" für die Merck-Aktie. (Analyse vom 22.12.2010) (22.12.2010/ac/a/d)
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