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Analysen - Marktberichte
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20.12.2010
Chinesische Börsen belastet von neuerlichen Korea-Spannungen
RZB Österreich
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www.optionsscheinecheck.de
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Wien (aktiencheck.de AG) - Die Börsen in China zeigen sich heute stark belastet von den neuerlichen Spannungen zwischen den beiden Koreas, berichten die Analysten der Raiffeisen Zentralbank Österreich AG (RZB Österreich).
Der Shanghai Composite-Index habe vorübergehend um mehr als 2,5% im Minus gelegen, der Hang Seng-Index (ISIN HK0000004322/ WKN 145733) sei zeitweise um mehr als 1,5% ins Minus gerutscht. Zudem mach die Sorge vor einer neuerlichen Leitzinserhöhung durch die Chinesische Zentralbank eine Jahresendrally immer unwahrscheinlicher.
Wie bereits am vergangenen Freitag veröffentlicht, sei die Arbeitslosenrate Brasiliens im November auf 5,7% gefallen - ein absolutes Rekordtief. Eine Leitzinserhöhung zu Beginn des kommenden Jahres werde dadurch wahrscheinlicher. Südkorea versuche, mit einer Steuer auf Fremdwährungsschulden die Volatilität einzugrenzen. Die Steuer in Höhe von 20 Basispunkten auf kurzfristige Fremdwährungsanleihen betreffe Banken. (20.12.2010/ac/a/m)
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