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Analysen - TecDAX
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30.11.2010
Phoenix Solar herbe Umsatz- und Gewinneinbußen drohen
Smart Investor
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www.optionsscheinecheck.de
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Wolfratshausen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "Smart Investor" bewerten die Phoenix Solar-Aktie (ISIN DE000A0BVU93/ WKN A0BVU9) mit "goodbuy".
Die Anfang November vorgelegten 9-Monats-Zahlen seien auf den ersten Blick annehmbar gewesen: Schon jetzt stehe ein Ergebnis von mehr als 3 EUR pro Aktie zu Buche, und das Schlussquartal werde ebenfalls positiv verlaufen, habe der Ausblick gelautet. Bei Kursen um 25 EUR ergebe sich damit ein einstelliges KGV für 2010. Doch an der Börse interessiere die Zukunft - und hier würden viele Risiken aufziehen. Schon an den Zahlen für das 3. Quartal sei abzulesen: Die drastische Förderkürzung in Deutschland zeige Wirkung.
Nach wie vor sei Phoenix Solar ganz überwiegend hierzulande tätig. Derzeit sehe es so aus, dass der deutsche Markt 2011 drastisch schrumpfen werde. Wie schnell Phoenix Solar dann in die roten Zahlen rutsche, habe das Jahr 2009 gezeigt.
Phoenix Solar könne nur einen Teil der Anlagenkosten selbst beeinflussen, sei beim Kauf der Module und Wechselrichter von den Lieferanten abhängig. Kaufe man zu früh, würden bei Preisverfall Abschreibungen drohen. Kaufe man zu spät, würden hohe Preise und sogar Lieferengpässe drohen. Zudem herrsche Preisdruck, denn Projektierung, Auslegung und Bau auch von Anlagen im Megawatt-Bereich seien kein spezielles Know-how mehr.
Vieles deute darauf hin, dass den Projektierern im kommenden Jahr herbe Umsatz- und Gewinneinbußen drohen würden. Selbst ein gut gemanagtes und bestens positioniertes Unternehmen wie Phoenix Solar werde sich dem nicht entziehen können. Die Risiken würden die Chancen, die Unternehmen aus dem Bereich Erneuerbare Energien natürlich trotz allem besitzen, derzeit sehr deutlich überwiegen.
Für die Experten von "Smart Investor" ist die Aktie von Phoenix Solar derzeit ein "goodbuy". (Ausgabe 12) (30.11.2010/ac/a/t)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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