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Analysen - Ausland
23.11.2010
Devon Energy hat Adjustierung der Konzernstruktur nahezu abgeschlossen
Wirtschaftswoche

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie von Devon Energy (ISIN US25179M1036/ WKN 925345) mehr Chancen als Risiken.

Der amerikanische Öl- und Erdgasproduzent verfüge auf dem nordamerikanischen Festland über gesicherte Öl- und Gasreserven in Höhe von 2,7 Mrd. Barrel Öläquivalent. Öl und Flüssiggas hätten einen Anteil von gut 30% an der Gesamtproduktion, der Rest entfalle auf Erdgas. Ein Fünftel der Produktion speise die Gesellschaft aus nichtkonventionellen Quellen, darunter Öl und Gas aus Schiefergestein, erdgashaltige Kohleflöze sowie Ölsandvorkommen.

Um sich klar als nordamerikanischer Onshorekonzern aufzustellen, habe sich Devon Energy aus der Offshoreförderung zurückgezogen und die Vermögensteile im Ausland veräußert. Diese Adjustierung der Konzernstruktur sei nahezu beendet. Die Verkäufe würden bis Ende 2010 nach Steuern 8 Mrd. USD Cash einspielen, die das Unternehmen für den Ausbau bestehender Projekte sowie den Schuldenabbau einsetze. Auch sei ein Teil für den Rückkauf eigener Aktien reserviert.

Nach Einschätzung der Experten würden die Strukturanpassungen die Bilanz und das Risikoprofil sowie die Kostenstruktur im Konzern verbessern, dabei jedoch nicht das langfristige Produktionspotenzial gefährden. Die Analysten von Goldman Sachs würden für 2011 und 2012 Mittelzuflüsse von 6,8 Mrd. bzw. 8,5 Mrd. USD prognostizieren.

Die Experten der "Wirtschaftswoche" halten die Devon Energy-Aktie für ein chancenreiches Investment. Ein Stopp sollte bei 59,60 USD platziert werden. (Ausgabe 47) (23.11.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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