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Analysen - Nebenwerte
09.11.2010
Höft & Wessel leidet unter Währungs- und Verschiebungseffekten
Nord LB

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Hannover (aktiencheck.de AG) - Der Analyst der Nord LB, Jan Christian Göhmann, stuft die Höft & Wessel-Aktie (ISIN DE0006011000/ WKN 601100) von "kaufen" auf "halten" zurück.

Höft & Wessel habe seine Zahlen für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2010 veröffentlicht. Das Unternehmen leide nach wie vor unter Währungs- und Verschiebungseffekten und so habe sich der Umsatz um 15% auf 60,1 Mio. Euro reduziert. Das EBIT falle mit -0,8 Mio. Euro negativ aus und auch der Nettogewinn liege mit -1,4 Mio. Euro im roten Bereich. Positiv habe sich dagegen der operative Cashflow entwickelt, der sich von -1,26 auf +5,76 Mio. Euro verbessert habe. Und auch der Auftragseingang liege auf einem hohen Niveau und habe einen Anstieg von 15% auf 66,3 Mio. Euro verzeichnen können.

Wegen temporärer negativer Währungseffekte habe die Geschäftsführung von Höft & Wessel die Ergebnis-Guiance für 2010 nach unten adjustiert. So werde nun mit einem EBIT unterhalb des Vorjahresniveau gerechnet (bisher: Steigerung des EBIT). Der Umsatz solle aber weiterhin über dem Niveau des Vorjahres liegen. Außerdem wolle man eine Dividende für 2010 vorschlagen. Für 2010 stelle der Vorstand eine "weitere Umsatz- und Ergebnisverbesserung" in Aussicht.

Die publizierten Neunmonatszahlen hätten nicht überzeugen können. Für das Schlussquartal würden die Analysten mit gewissen Nachholeffekten rechnen. Sorgenkind bleibe die "Skye"-Sparte. Dieser könnte sich aber auf mittlere Sicht durch einen intensiveren Partnervertrieb besser entwickeln. Positiv würden die Analysten die Verbesserungen bei Auftragseingang und Auftragsbestand hervorheben.

Die Analysten der Nord LB stufen die Höft & Wessel-Aktie auf "halten" zurück und belassen das Kursziel bei 4,50 Euro. (Analyse vom 09.11.2010) (09.11.2010/ac/a/nw)


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