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News - DAX 100
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05.11.2010
Bilfinger Berger weist Vorwürfe hinsichtlich Edinburgh Tram-Projekt scharf zurück
aktiencheck.de
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Mannheim (aktiencheck.de AG) - Die Bilfinger Berger SE (ISIN DE0005909006/ WKN 590900) gab am Freitag bekannt, dass sie sich vorbehält, gegen den zurückgetretenen Chef der Nahverkehrsgesellschaft in Edinburgh, David Mackay, rechtliche Schritte wegen Rufschädigung einzuleiten. Er hatte gestern das Unternehmen und seine Mitarbeiter öffentlich diskreditiert.
Den Angaben zufolge hat der Baukonzern in Edinburgh den Auftrag, als Führer eines Konsortiums mit der Siemens AG (ISIN DE0007236101/ WKN 723610) und dem spanischen Unternehmen CAF eine 18 Kilometer lange Stadtbahnlinie zu bauen. Die bisher aufgetretene zeitliche Verzögerung des Projekts liege aufgrund einer Vielzahl von Planungsänderungen und mangelnder Vorleistungen ausschließlich in der Verantwortung des Auftraggebers.
Wie der deutsche Baukonzern weiter mitteilte, erlaubt ihm der zwischen der Nahverkehrsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft bestehende Vertrag keine inhaltliche Stellungnahme. Bilfinger Berger betont allerdings, dass die Vorwürfe allesamt haltlos seien. Dies würden auch zahlreiche bereits vorliegende Schiedssprüche zeigen, in denen die Ansprüche von Bilfinger Berger bestätigt worden seien, hieß es.
"Bilfinger Berger verhält sich beim Projekt Edinburgh Tram vertragskonform", so das Bilfinger-Vorstandsmitglied Joachim Enenkel. "Wir haben dem Auftraggeber stets konstruktive Vorschläge zur Lösung seiner Probleme gemacht. Dass wir dafür nun öffentlich beleidigt und verleumdet werden, zeigt, wie überfordert der jetzt ausgeschiedene Vertreter des Auftraggebers mit einem Projekt dieser Größenordnung war. In dem Führungswechsel auf Auftraggeberseite sehen wir eine Chance, dass das Projekt endlich in geordneten Bahnen fortgeführt werden kann."
Die Aktie von Bilfinger Berger notiert aktuell mit einem Minus von 0,55 Prozent bei 55,91 Euro. (05.11.2010/ac/n/d)
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