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News - Nebenwerte
04.11.2010
SÜSS MicroTec legt Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2010 vor
Ad hoc

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Garching bei München (aktiencheck.de AG) - Die im Prime Standard der Deutschen Börse AG notierte SÜSS MicroTec AG (ISIN DE0007226706/ WKN 722670) (Geschäftsanschrift: Schleissheimer Strasse 90, 85748 Garching) hat heute die Finanzzahlen für das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate 2010 veröffentlicht. Demnach hat sich die starke Nachfrage nach SÜSS-Equipment, die bereits im ersten Halbjahr 2010 sichtbar war, im dritten Quartal 2010 noch einmal erhöht. So stieg der Auftragseingang in den Monaten Juli bis September 2010 um rund 137 Prozent auf 56,9 Mio. EUR nach 24,0 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Umsatz des dritten Quartals belief sich auf 37,0 Mio. EUR und übertraf damit den Vorjahresquartalswert um rund 57 Prozent (Q3/2009: 23,6 Mio. EUR).

Die Betrachtung des Neun-Monats-Zeitraums zeichnet ein ebenso erfreuliches Bild: Der Auftragseingang der ersten neun Monate 2010 übertraf mit 139,8 Mio. EUR den entsprechenden Vorjahreswert von rund 63,9 Mio. EUR um rund 119 Prozent. Der Umsatz stieg im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund 37 Prozent von 70,6 Mio. EUR im Jahr 2009 auf 96,6 Mio. EUR. Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2010 auf 108,0 Mio. EUR (30. September 2009: 57,6 Mio. EUR).

Die Rohertragsmarge des dritten Quartals erreichte aufgrund einiger margenstarker Aufträge im Bereich Lithographie einen Wert von 41,9 Prozent nach 39,0 Prozent im entsprechenden Vorjahresquartal. Auf Neunmonatssicht lag die Rohertragsmarge aufgrund einzelner margenschwächerer Bondersysteme, die vor dem Hintergrund strategischer Forschungs- und Entwicklungskooperationen im zweiten Quartal 2010 ausgeliefert wurden, bei 36,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) entwickelte sich im dritten Quartal 2010 deutlich positiv und belief sich auf 5,0 Mio. EUR, was einer EBIT-Marge von rund 13,5 Prozent entspricht. In den ersten neun Monaten 2010 konnte damit ein EBIT von 8,4 Mio. EUR erzielt werden (Neun-Monats-Zeitraum 2009: 1,2 Mio. EUR).

Im Neun-Monats-Zeitraum 2010 waren aus Unternehmenszusammenschlüssen und Restrukturierungsmaßnahmen Sondereffekte in Höhe von rund 0,2 Mio. EUR zu verzeichnen, die per saldo ergebnisverbessernd wirkten, wobei 1,5 Mio. EUR auf den Zeitraum Januar - Juni entfallen und -1,3 Mio. EUR auf den Zeitraum Juli - September. Die Sondereffekte setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:

- Aus der Erstkonsolidierung der HamaTech APE GmbH & Co. KG resultierte ein Badwill in Höhe von 2,7 Mio. EUR.

- Aus der Zusammenlegung der Produktionsstandorte Vaihingen und Sternenfels resultierten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von -0,3 Mio. EUR.

- Im Zusammenhang mit der Verlagerung des Geschäftsbereichs Substrat Bonder von den USA nach Deutschland entstanden bis Ende September 2010 Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von -2,2 Mio. EUR.

Ohne diese Sondereffekte würde sich für die ersten neun Monate 2010 ein EBIT von 8,2 Mio. EUR ergeben, was einer EBIT-Marge von 8,5 Prozent entsprechen würde.

Das Ergebnis nach Steuern (EAT) beträgt 3,6 Mio. EUR nach 0,5 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie (EPS) beläuft sich damit auf 0,19 EUR (Neun-Monats-Zeitraum 2009: 0,03 EUR).

Der Free Cashflow beläuft sich nach neun Monaten vor Berücksichtigung von Wertpapiererwerben und -verkäufen sowie Sondereffekten aus den getätigten M&A-Aktivitäten auf 3,8 Mio. EUR nach 5,6 Mio. EUR im Vorjahr. Damit verfügt die SÜSS MicroTec-Gruppe zum 30. September 2010 über liquide Mittel und verzinsliche Wertpapiere in Höhe von 39,2 Mio. EUR (31. Dezember 2009: 31,1 Mio. EUR). Die Net Cash-Position erhöhte sich im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2009 deutlich von 18,4 Mio. EUR auf 23,5 Mio. EUR (9M/2009: 15,3 Mio. EUR).

Ausblick

Vor dem Hintergrund des starken Auftragseingangs im zweiten und dritten Quartal 2010 gehen wir für das Gesamtjahr 2010 von einem Auftragseingang in Höhe von 170 Mio. EUR aus. Auf Gesamtjahressicht erwarten wir einen Umsatz von rund 140 Mio. EUR und einen EBIT zwischen 11 und 13 Mio. EUR. Hierin enthalten sind einmalige Restrukturierungsaufwendungen von 4,5 Mio. EUR im Zusammenhang mit der Verlagerung des Geschäftsbereichs Substrat Bonder von den USA nach Deutschland. Darüber hinaus werden wir auch im Geschäftsjahr 2010 einen positiven freien Cashflow (vor Effekten aus bereits getätigten M&A-Aktivitäten) erwirtschaften können. (Ad hoc vom 04.11.2010) (04.11.2010/ac/n/nw)


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