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Analysen - Ausland
28.10.2010
UBS starker Schweizer Franken dürfte die Ergebnisse im 4Q10 beeinflussen
Vontobel Research

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Zürich (aktiencheck.de AG) - Teresa Nielsen, Analystin von Vontobel Research, stuft die UBS-Aktie (ISIN CH0024899483/ WKN UB0BL6) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "buy" ein.

Infolge der Ergebnisse für das 3Q10 der UBS hätten die Analysten ihre Prognosen leicht überarbeitet. Sie würden ihr EPS für das GJ10E von CHF 1,64 auf CHF 2,02 erhöhen und dabei einen Konzern-Steuersatz für das Jahr von 0% berücksichtigen. Die Analysten würden ihr EPS für das GJ11E und das GJ12E von jeweils CHF 2,02 und bei CHF 2,26 belassen und ihr Kursziel von CHF 21 und ihr "buy"-Rating bestätigen (Ziel-P/E10E von 10,4, ein P/BV11E von 1,6).

Die Analysten hätten die Prognose für den Konzerngewinn vor Steuern für das GJ10E um 2% und für die GJ11E/12E um 6% jährlich sowie die Prognose für den Gesamtertrag um ca. 4% jährlich gesenkt. Der größte Anteil des Ertragrückgangs komme aus der Investment Bank, wo die Analysten das unerwartet schwache Ergebnis im 3Q10 berücksichtigt und ihre Schätzungen für das 4Q10E und die GJ11E und 12E leicht gesenkt hätten. Daraus ergebe sich eine Senkung ihrer Ertragschätzungen für das Investment Banking um 10%, 7% und 6% für die Geschäftsjahre 10E, 11E und 12E.

Entsprechend den Prognosen von UBS würden die Analysten für die Gruppe für das GJ10E einen effektiven Steuersatz von 0% zugrunde legen. Daraus ergebe sich nach ihren Berechnungen im 4Q10E eine Steuergutschrift von insgesamt CHF 89 Mio. Die Analysten würden erwarten, dass UBS seine latenten Steuerforderungen, vor allem in den USA, ansetzen werde. Sie würden daher ihre Schätzungen für den effektiven Steuersatz für das GJ11E und das GJ12E von 20% auf 15% senken. Die Analysten würden für das 4Q10E keine Fair-Value-Verluste oder -Gewinne aus eigenen Krediten berücksichtigen, da es für eine angemessene Schätzung der endgültigen Ergebnisse noch zu früh im Quartal sei.

Die UBS habe im Oktober einen positiven Ausblick für die Handelsaktivitäten gegeben, der ebenfalls durch die Deutsche Bank (ISIN DE0005140008/ WKN 514000) an ihrer Präsentation zum 3Q10 bestätigt worden sei. Die Analysten würden jedoch immer noch erwarten, dass der starke Schweizer Franken die Ergebnisse im 4Q10 beeinflussen werde, vor allem wenn die USA die quantitativen Lockerungsmaßnahmen weiterführe. Die Analysten seien der Ansicht, dass positive Märkte mit höheren Volumen zusammen mit verbessertem NNM-Zufluss im Bereich Wealth Management der Aktie Auftrieb geben würden. Sie würden erwarten, dass die weiteren strategischen Prognosen von den Managern am UBS-Investortag (16. Nov) ein positiver Faktor für den Titel sein würden.

Die Analysten von Vontobel Research bekräftigen ihr "buy"-Rating und das Kursziel von CHF 21 für die UBS-Aktie. (Analyse vom 28.10.2010) 28.10.2010/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.



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