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Analysen - Ausland
02.11.2010
ENI Gassegment belastet
Hamburger Sparkasse

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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von ENI (ISIN IT0003132476/ WKN 897791) unverändert mit "halten" ein.

Ente Nazionale Idrocarburi (ENI), Italien, gehöre zu den größten Mineralölkonzernen der Welt. Er verfüge über rund 6,60 Mrd. Barrel Öl- und Gasreserven. Ziel des Konzerns sei es, die Fördermenge bis 2012 um durchschnittlich 3,5% p. a. auf über 2,0 Mio. Barrel pro Tag (b/d) zu erhöhen (aktuell: ca. 1,8 Mio. b/d). Die Kerngeschäftsfelder würden sich auf die Öl- und Gasbereiche konzentrieren, die zuletzt markant ausgebaut worden seien.

Als Hauptabsatzgebiet gelte neben Italien der gesamte europäische Markt. Aufgrund der Akquisitionspolitik sei die Verschuldung zunächst stark angestiegen, habe aber zwischenzeitlich etwas reduziert werden können (S&P-Kreditrating A+). Der italienische Staat halte derzeit rund 30% der Anteile.

Die Ergebnisse seien gemischt ausgefallen. Während ENI in der Explorationssparte weiterhin von steigenden Preisen profitiert habe, leide das Gassegment nach wie vor unter der angespannten Wettbewerbslage in Italien und der schwachen Nachfrage. Zudem würden ENI nur kleine Fortschritte auf dem Weg gelingen, die Fördermenge nachhaltig zu steigern. Im Vergleich zu anderen Branchengrößen erscheine ENI weniger gut positioniert - bei ähnlichen Bewertungskennzahlen.

Vor diesem Hintergrund bleibt die ENI-Aktie nach Ansicht der Analysten der Hamburger Sparkasse weiterhin haltenswert. (Analyse vom 02.11.2010) (02.11.2010/ac/a/a)



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