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29.10.2010
Merck & Co. muss deutlichen Gewinnrückgang ausweisen
aktiencheck.de

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Whitehouse Station (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. (ISIN US58933Y1055/ WKN A0YD8Q) musste im dritten Quartal angesichts hoher Einmalaufwendungen im Zuge der Fusion mit Schering-Plough und weiteren Restrukturierungen einen deutlichen Ergebniseinbruch ausweisen.

Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 11,12 Mrd. Dollar deutlich über dem Vorjahreswert von 6,05 Mrd. Dollar. Neben der Fusion mit Schering-Plough konnte man im Berichtszeitraum von der Einführung neuer Medikamente und der starken Absatzentwicklung im Bereich Tiergesundheit profitieren, so der Konzern.

Der Nettogewinn lag im Berichtszeitraum jedoch mit 341,6 Mio. Dollar bzw. 11 Cents je Aktie deutlich unter dem Vorjahreswert von 3,42 Mrd. Dollar bzw. 1,61 Dollar je Aktie. Vor Einmaleffekten lag der bereinigte Gewinn je Aktie im Berichtszeitraum bei 85 Cents (Vorjahreswert: 90 Cents je Aktie). Analysten hatten zuvor ein EPS von 82 Cents bei Umsatzerlösen von 11,23 Mrd. Dollar erwartet.

Für das laufende Quartal liegen die Analystenschätzungen bei einem EPS von 85 Cents sowie einem Umsatz von 11,61 Mrd. Dollar.

Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern nunmehr einen bereinigten Gewinn von 3,31 bis 3,39 Dollar je Aktie. Zuletzt hatte der Konzern einen bereinigten Gewinn von 3,29 bis 3,39 Dollar je Aktie in Aussicht gestellt. Für das laufende Fiskaljahr erwarten Analysten ein EPS von 3,36 Dollar.

Die Aktie von Merck & Co. notierte zuletzt bei 36,94 Dollar. (29.10.2010/ac/n/a)


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