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Analysen - Ausland
02.07.2002
Smith & Wesson hochspekulativ
Der Aktionär

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Den Analysten des Anlegermagazins "Der Aktionär" zufolge ist die Aktie von Smith &Wesson (WKN 797652) ein hochspekulatives Investment.

Im Mai 2001 sei Smith & Wesson von Saf-T-Hammer übernommen worden, die sich mittlerweile in Smith & Wesson Holding umbenannt habe. Diese habe den Turnaround bei dem Traditionsunternehmen herbeizuführen vermocht. Hauptsächlich dafür verantwortlich sei jedoch die Tatsache gewesen, dass unter der Bush-Regierung das Abkommen mit dem Department of Housing and Urban Development und damit die Beschränkungen beim Waffenhandel wieder aufgehoben worden seien.

Auch der 11. September habe für einen Nachfrageschub gesorgt. Daher sei die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung im 4. Quartal nicht verwunderlich. Der Konzern habe einen Nettogewinn je Aktie von 0,12 US-Dollar bei Umsatzerlösen in Höhe von 23,8 Mio. US-Dollar verbucht. Beim Umsatz entspreche dies im Vergleich zum 3. Quartal einer Verbesserung um 10% und beim Gewinn und ganze 100%. Im Gesamtjahr habe der Konzern 0,17 US-Dollar je Anteilsschein erzielt. Für das laufende Geschäftsjahr würden die Analysten mit einem Gewinnwachstum von 0,21 US-Dollar rechnen.

Das Unternehmen sei mit einem KGV 2002 von 10 noch vergleichsweise günstig bewertet. Die Analysten würden mindestens mit einer Kursverdopplung auf Sicht von sechs bis zwölf Monaten rechnen.

Den Analysten von "Der Aktionär" zufolge ist die Aktie von Smith & Wesson ein hochspekulativer Kauf.



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