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Analysen - Marktberichte
25.10.2010
TecDAX technische Analyse
HSBC Trinkaus & Burkhardt

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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Mit den deutschen Technologietiteln war in diesem Jahr bisher kein "Staat zu machen", so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Während DAX 30 (ISIN DE0008469008/ WKN 846900) und MDAX (ISIN DE0008467416/ WKN 846741) seit Jahresanfang zweistellige, prozentuale Zuwächse ausweisen könnten, stehe beim TecDAX (ISIN DE0007203275/ WKN 720327) sogar ein kleines Minus von knapp 1% zu Buche. Aufgrund der jüngsten Kursavancen bestehe aber Hoffnung auf Besserung.

So sei es dem Technologieindex zuletzt gelungen, die wichtige Widerstandszone aus der 200-Tages-Linie (akt. bei 785 Punkten) und den Hochpunkten seit Mai bei rund 800 Punkten zu überwinden. Zuvor seien hier fünf Mal Aufwärtskursschübe zum Erliegen gekommen.

Dank des beschriebenen Ausbruchs sei gleichzeitig die Tradingrange der letzten Monate "bullish" aufgelöst worden, aus der sich immerhin ein Anschlusspotenzial von rund 80 Punkten ableiten lasse. Dieses rechnerische Target mache aktuell Hoffnung auf den "großen Befreiungsschlag". Als solchen würden die Analysten einen Spurt über den seit Januar bestehenden Baissetrend definieren (akt. bei 835 Punkten).

Im Erfolgsfall wäre die Kursentwicklung des bisherigen Jahres als klassische Korrekturflagge zu interpretieren, woraus sich sogar ein kalkulatorisches Kursziel von knapp 1.000 Punkten ergeben würde. Rückenwind komme vom trendfolgenden MACD, der in allen von den Analysten betrachteten Zeitebenen (Tag, Woche, Monat) aktuell "long" positioniert sei.

Der Sprung über die Hürden bei 785/800 Punkten habe die charttechnischen Perspektiven des TecDAX deutlich verbessert. Eine enge Absicherung auf dieser Basis sorge für ein günstiges Chance-Risiko-Verhältnis neuer Longpositionen. (25.10.2010/ac/a/m)



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