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Analysen - DAX 100
08.10.2010
Deutsche EuroShop nach sechs Monaten voll im Plan
Oldenburgische Landesbank

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Oldenburg (aktiencheck.de AG) - Christoph Siebecke, Analyst der Oldenburgischen Landesbank, rät bei der Aktie der Deutschen EuroShop (ISIN DE0007480204/ WKN 748020) in einer Ersteinschätzung zum Aufstocken.

Das auf Shoppingcenter spezialisierte Immobilienunternehmen Deutsche EuroShop (DES) liege nach sechs Monaten voll im Plan. Getragen unter anderem von der Übernahme des A10-Centers in Berlin Anfang des Jahres hätten sich im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn weiter verbessert, wie die im MDAX gelistete Gesellschaft in Hamburg mitgeteilt habe. In den Monaten April bis Juni sei der Umsatz um knapp 15 Prozent auf 35,83 Millionen Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe ebenfalls um fast 15 Prozent auf 30,71 Millionen Euro zugelegt. Damit habe das Unternehmen die Erwartungen der Analysten erfüllt.

Die Prognose für das laufende Jahr sei bestätigt worden. Zudem habe der Deutsche-EuroShop-Vorstand für das laufende Jahr eine Dividende von mindestens 1,05 Euro je Aktie angekündigt. Analysten würden sogar mit einem Wert von 1,10 Euro rechnen. Damit bleibe die Dividende mindestens auf dem Niveau der vergangenen vier Jahre. "Wir sind unverändert optimistisch, in der zweiten Jahreshälfte 2010 ein weiteres Shoppincenter zu akquirieren", habe Finanzchef Olaf Borkers erklärt. Für Zukäufe könnten bis zu 300 Mio. Euro ausgegeben werden.

Das Immobilienunternehmen Deutsche EuroShop habe seine Ankündigungen wahr gemacht und ein Shoppingcenter hinzugekauft. Das Billstedt-Center in Hamburg gehöre ab Jahresanfang 2011 zum Portfolio des Unternehmens, das Investitionsvolumen belaufe sich auf etwa 160 Millionen Euro. Auf ein weiteres deutsches Center hätten die Hamburger ein Auge geworfen, es könnte noch dieses Jahr soweit sein, habe ein Sprecher des Unternehmens gesagt. Die Nettoanfangsrendite - die Mieteinnahmen des ersten Jahres in Prozent des Kaufpreises - für den Neuerwerb liege bei etwa sechs Prozent. Es sei das zweite Objekt in Hamburg. Das Gesamtportfolio vergrößere sich damit auf 18 Häuser. Deren Marktwert liege den Angaben nach bei 3,3 Milliarden Euro. Zum Volumen des möglichen weiteren Zukaufs habe sich der Sprecher nicht äußern wollen.

Die Deutsche EuroShop überzeuge durch ein solides Geschäftsmodell. Die Hamburger würden konsequent in Shoppingcenter in bester Lage investieren. Dabei erfolge das Wachstum aus eigener bilanzieller Stärke heraus und nicht aus reinem Kreditwachstum. Entsprechend üppig sei auch die Eigenkapitalquote mit 43,2%. Auch die Ausschüttungspolitik sei im Sinne des Aktionärs, werde doch eine konsequente Steigerung der Dividende angestrebt. Dabei könne die Deutsche EuroShop vom anspringenden privaten Konsum in Deutschland profitieren und habe in den jüngst abgeschlossenen Mietverträgen durchweg bessere Konditionen verhandeln können.

Die Analysten der Oldenburgischen Landesbank empfehlen, die Deutsche EuroShop-Aktie aufzustocken. (Analyse vom 08.10.2010) (08.10.2010/ac/a/d)

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